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Kalkammonsalpeter kann nicht die Welt ernähren

Mehr als 50 Prozent der Weltbevölkerung können nur ernährt werden, weil mineralische Düngemittel eingesetzt werden. Der Bedarf wird weiter steigen. Bis 2050 wird die Weltbevölkerung um über 20 Prozent auf 9,6 Milliarden Menschen ansteigen. Der Grundstein der menschlichen Ernährung ist die pflanzliche Produktion. Zur Steige­rung von Ertrag und Qualität ist es notwendig, Stickstoffdüngemittel einzusetzen. Egal ob in Nord- oder Südamerika, in China oder Indien – Harnstoff ist für die Stickstoffdün­gung die erste Wahl des Landwirts.

Die Herausforderungen an die Stickstoffdüngung der Gegenwart und Zukunft sind vielfältig. Diese können nur mit einer höheren Stickstoffeffizienz bewältigt werden. Eine Kombination von Urease- und Nitrifikationsinhibitoren bietet diesbezüglich alle Voraussetzungen. Stickstoffverluste über alle Verlustpfade lassen sich signifikant reduzieren.

Nur flexible Einsatzstrategien erlauben eine Anpassung an extreme Witterungsverläufe.

Ein Ureaseinhibitor mindert die Aktivität des Enzyms Urease und verzögert dadurch die Hydrolyse des Harnstoffs. Solange der Harnstoff nach Auflösung der Granalie noch an der Bodenoberfläche verbleibt, kann auf diese Weise die ansonsten rasche Umwandlung zu Ammonium reguliert werden. Somit wird das Risiko von Ammoniakverlusten nahezu ausgeschaltet. Der hochlösliche Harnstoff kann während dieser Phase selbst minimale Wasserangebote – zum Beispiel Taubildung oder Nieselregen – effizient ausnutzen, um in den Boden einzudringen. Insbesondere bei trocken-warmer Witterung werden bei Einsatz eines Ureaseinhibitors deutliche Vorteile hinsichtlich der Stickstoffeffizienz erreicht. Bei kühler Witterung sorgt ein Ureaseinhibitor für die optimale Verteilung des Düngers im Wurzelraum.

Sobald der Harnstoff im Wurzelraum verteilt ist, verliert der Ureaseinhibitor seine Wirkung, und der Dünger-Stickstoff wird in kürzester Zeit in pflanzenverfügbares Ammonium umgesetzt. Nun kommt der Nitrifikationsinhibitor zur Wirkung. Er verlangsamt in Abhängigkeit von Standort und Temperatur die Umwandlung des Ammoniums in hochmobiles Nitrat um den zwei- bis vierfachen Zeitfaktor. Dadurch wird eine Überschwemmung der Bodenlösung mit auswaschungsgefährdetem Stickstoff vermieden. Die auch hier von Beginn an freigesetzten, jedoch deutlich geringeren Nitrat-Mengen sowie das erhöhte Ammo­nium-Angebot ermöglichen den Kulturen eine bedarfsgerechte N-Versorgung mit Vorteilen für Wurzelentwicklung und Mikronährstoff-Angebot und ohne Gefahr des Überwachsens.

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