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Im Erntefieber

Ein bisschen Hektik, ein bisschen Romantik. In der Erntezeit ist von allem etwas dabei. Dass meist auch der perfekte Plan nicht gelingt – typisch. Doch um auch in der kommenden Ernte gut aufgestellt zu sein, helfen diese Tipps mit Sicherheit.

Qualität halten

Um die Qualität vom Halm auch im Getreidelager möglichst lange zu erhalten, nutzen Sie die ruhigeren Tage vor der Ernte für einen gründlichen Putz. Eine möglichst genaue und staubfreie Reinigung gelingt mit einem herkömmlichen Industriestaubsauger. Auch Hochdruckreiniger können genutzt werden, allerdings bedarf es hier einer ausreichenden Trocknungszeit. Entscheidend ist, dass die Reinigung besonders gründlich erfolgt. Ecken, Fugen, raue Oberflächen und Fördereinrichtungen können schnell vergessen werden. Um sich vor Sekundärschädlingen, wie Milben zu schützen, sind besonders (verdorbene) Vorräte, wie Bruchkorn zu entfernen. Sind noch Bestände vorhanden, wird eine getrennte Lagerung empfohlen. Jedoch ist ein möglichst langer Leerstand des Lagers von Vorteil. Eine stetige Kontrolle der Lagerbestände durch Käfersiebe sowie Wärme- und Wasserproben senkt das Risiko eines Befalls-Ausbruchs deutlich. Maßnahmen gegen Vögel und Nagetiere sollten ebenfalls etabliert oder kontrolliert werden. Ist eine Abwehrmaßnahme durch Biozide nötig, vergessen Sie nicht, diese ausreichend zu dokumentieren.

Fachmann gefragt

Damit der Startschuss gelingt, ist es wichtig bereits vor der Ernte die nötigen Reparaturen an den Erntemaschinen durchführen zulassen. Eine Prüfung durch einen Fachmann kann unerwartete Defekte in der Ernte vermeiden. Egal wie viele Betriebsstunden der Mähdrescher bereits auf der Anzeige stehen hat, einmal im Jahr ist ein Wechsel von Motoröl und Filtern nötig. Auch weitere Öl- und Flüssigkeitsstände sollten überprüft und bei Bedarf erneuert werden. Damit es nicht zu unnötigen Schweißtropfen kommt, ist je nach Maschinentyp ein Elektronik- sowie Klimacheck ebenfalls von Vorteil. Wer nach einer langen Erntenacht keine lange Suche nach Schmierstoffen folgen lassen möchte, sorgt auch hier für ausreichend Vorrat. Grundsätzlich ist tägliches Abschmieren und Reinigen der Luftfilter empfohlen. Auch der weiteren Technik ist bereits vor der ersten Verwendung, ein sorgfältiger Blick zu schenken. Halten Sie wichtige Ersatzteile, wie Messerklingen und Schrauben möglichst greifbar bereit.

Eigene Kontrolle

Bei all den Aufgaben vorab ist eins nicht zu vergessen - der Bestand. Auch wenn der Nachbar schon mit dem Mähdrescher die Straße herunterfährt, prüfen Sie Ihre Bestände selbstständig. Eine Reifeplanung vorab kann hier Arbeitsspitzen vermeiden. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten, ist die Durchführung der Messung entscheidend. Der Feuchtegehalt kann auf den Flächen stark schwanken, sodass eine breitflächige Beprobung nötig ist. Ein repräsentatives Ergebnis ist nur durch mindestens eine Wiederholung der Messung gegeben. Vermeiden Sie Messfehler, indem Sie das Gerät vor/nach der Messung gründlich reinigen (Pinsel und Bürste nutzen). Je nasser die Bestände, desto ungenauer wird das Ergebnis. Sind die Wände des Gerätes noch feucht, kann eine erneute Messung erst nach der Abtrocknung erfolgen.

Ruhe bewahren

Um auf dem Hof ein entspanntes und sicheres Arbeiten zu gewährleisten, belehren Sie sich und Ihre Mitarbeiter vorab, welche Folgen ein unbedachtes Handeln haben kann. Auch die Gruppendynamik ist entscheidend. Ein gutes Team erleichtert das Gelingen des mutmaßlich perfekten Logistikplans ungemein. Dennoch gehört dazu auch ein passendes Arbeitszeitmanagement – besonders in Stresssituation sind Pausen nicht zu vergessen. Alle Mitarbeiter müssen vorab eine ausgiebige Einweisung in die technischen und betrieblichen Abläufe erhalten. So sind bereits vor der Ernte ausführliche Feldrundfahrten mit den Erntehelfern zu organisieren. Auch Seminare durch Hersteller frischen altes Wissen wieder auf. Mit ein bisschen Vorbereitung steht der kommenden Ernte nichts mehr im Weg. So kann auch die stressigste Zeit im Jahr, die Schönste werden.


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