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Gülle und Gärrückstände veredeln

Organische Düngemittel sind, insbesondere in Kombination mit Mineraldüngern, das Mittel der Wahl für hohe Erträge und gleichzeitig für eine Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit. Sie haben nur ein Problem: Je nach Art, Menge und Zeitpunkt der Ausbringung lässt ihre N-Ausnutzung zu wünschen übrig. Um dieses Manko auszugleichen, gibt es viele Möglichkeiten. Eine davon ist die Zugabe von PIADIN® zu Gülle oder Gärrückständen. Eine zweite ist die umgehende Einarbeitung in den Boden zu Sommerkulturen wie Mais. Die Einarbeitung, die übrigens auf unbestelltem Boden vom Gesetzgeber gefordert wird, kommt der Anwendung und Wirkung von PIADIN® in jeder Hinsicht entgegen. Denn nur der Ammoniumstickstoff in Gülle beziehungsweise Gärrückständen kann mittels PIADIN® stabilisiert werden und genau dieser wird durch die Einarbeitung vor einer Verflüchtigung in Form von Ammoniak bewahrt. Erfolgt dagegen eine oberflächennahe Ausbringung bei Wärme, Trockenheit und Wind, hat PIADIN® wegen hoher Ammoniak-Verluste bald nichts mehr zu tun und der Anwender fragt sich, wo die Wirkung bleibt. Das schadet nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Geldbeutel. Lesen Sie nachfolgend, wie PIADIN® Ihnen bei der Gülle/Gärrest-Ausbringung helfen kann, Ammoniak-Verlustbedingungen zu vermeiden und mehr aus den wertvollen Wirtschaftsdüngern herauszuholen.

 

Frühe Gülleausbringung mit PIADIN bringt Vorteile

Die neue Düngeverordnung (DüV) zwingt dazu, große Güllemengen im Frühjahr so schnell wie möglich auf das Feld zu bringen. Folgerichtig wird Gülle unter feuchten und kühlen Bedingungen zunächst überwiegend in Getreidebeständen ausgebracht. Die Vorschriften der DüV begünstigen ein gutes Eindringen der Gülle in den Boden. Ammoniakverluste halten sich unter diesen Bedingungen in Grenzen. Dagegen steigt die Gefahr von Nitratverlagerung, Lachgas- und N2-Verlusten. Genau an dieser Stelle bietet der Einsatz von Nitrifikationsinhibitoren eine überzeugende Lösung. Durch die Zugabe von PIADIN® kann der Ammoniumstickstoff stabilisiert und damit vor Nitrat-, Lachgas- und N2-Verlusten geschützt werden. Dies ist insbesondere dann wichtig und sinnvoll, wenn der Gülleausbringung ausgiebige Niederschläge folgen. Je früher die Ausbringung in Bezug auf den N-Bedarf der gedüngten Kultur erfolgt, umso wichtiger wird diese Absicherung.

 

Ammoniakverluste vermeiden und Ammonium langfristig verfügbar machen

Sobald die Flächen gut befahrbar sind, kann ab März bis kurz vor die Aussaat von Mais oder anderen Sommerkulturen mit der Ausbringung von Gülle oder Gärrückstand begonnen werden. Die Einarbeitung sollte so schnell wie möglich erfolgen, damit der enthaltene Ammoniumstickstoff im Boden nicht als Ammoniak entweichen kann. Bei Anwendung von PIADIN® steht das Ammonium nun – austauschbar am Bodenkörper gebunden – nachhaltig über einen längeren Zeitraum zur Verfügung. Dies ist bedeutsam, da der Zeitraum der höchsten Nährstoff-Aufnahme, zum Beispiel von Mais, erst im Juni einsetzt. Je weiter Gülleausbringung und Aussaat auseinanderliegen, umso höher sollte die Aufwandmenge von PIADIN® ausfallen.

Gülle und PIADIN® werden miteinander vermischt und gemeinsam appliziert. Zu frühen Terminen sind zu Mais 7 l/ha PIADIN® notwendig; die Aufwandmenge verringert sich auf 5 l/ha, wenn Aussaat und Ausbringung zeitlich sehr nahe beieinanderliegen. Niedrigere Aufwandmengen von 3 l/ha PIADIN® sind ausnahmslos auf das Strip-Till-Verfahren begrenzt.

Versuche zur flächigen Gülle- bzw. Gärrückstandsanwendung im Mais zeigen im Mittel um 7 Prozent höhere Erträge und 9 Prozent höhere N-Entzüge. Leider wird dies nur selten optisch sichtbar.

 

Gülle und Gärrest in einer Gabe

Gabenteilungen sind vor allem bei einer Gabe vor der Saat mit Einarbeitung nicht erforderlich. Die sofortige Einbringung des Stickstoffs in den späteren Wurzelraum, kombiniert mit der Ammoniumstabilisierung, ermöglichen in der Regel die Abdeckung des gesamten Düngebedarfs mit einer Gabe. Zwar sind spätere Applikationen im 4-6-Blattstadium des Maises auch möglich, sofern noch Bedarf besteht, aber dann ist damit zu rechnen, dass große Teile des im Substrat enthaltenen Ammoniumstickstoffs aufgrund fehlender Einarbeitung und hoher Temperaturen verlustig gehen. Es muss niemanden verwundern, wenn das Mineraldüngeräquivalent solch später Gaben keine 50 Prozent mehr erreicht. PIADIN® wird für solche Spätgaben nicht mehr benötigt und auch nicht empfohlen. Der Schwerpunkt der Gülle- oder Gärrestanwendungen sollte auf frühen Gaben mit hohen, aber dennoch bedarfsgerechten Stickstoff-Mengen und den oben empfohlenen PIADIN®-Aufwendungen von 5 bis 7 l/ha liegen.

Die so zu erzielenden Mehrerträge und gesteigerten N-Entzüge werden nicht nur den Vorschriften des Gesetzgebers gerecht, sie verbessern auch das wirtschaftliche Betriebsergebnis. Die Stärken der Ammoniumstabilisierung müssen dafür gezielt ausgenutzt werden. Die beste Wirkung entfaltet PIADIN® generell nach frühen Gaben und in feuchten Witterungsabschnitten.

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