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Düngestrategie Getreide: Klimawandel begrenzt die Stickstoffdüngung

Während es zu Vegetationsbeginn noch feucht ist und der gedüngte Stickstoff gut in den Boden eindringen kann, leiden spätere Stickstoffgaben immer häufiger unter ausbleibenden Niederschlägen. Gestreuter Dünger liegt mehrere Tage auf der Bodenoberfläche und kann von den Pflanzen kaum genutzt werden. Das muss nicht sein. Die Lösung sind stabilisierte Düngungssysteme.

Vorgezogene Stickstoffgaben mit stabilisierten Düngern

Eine Düngung mit stabilisierten Stickstoffdüngern zu Wintergetreide mit geringen Stickstoffbedarf (bis 150 kg/ha) oder die 1. Gabe zu Winterweizen kann schon 1 bis 3 Wochen vor Vegetationsbeginn erfolgen. Zu Winterweizen und bei einem Stickstoffbedarf von > 150 kg N/ha ist auch der stabilisierte Stickstoffdünger in 2 Gaben aufzuteilen. Die 2. Gabe erfolgt in diesem Fall ab BBCH 32 bis BBCH 37. Damit wird ein jederzeit pflanzenverfügbarer Vorrat an Stickstoff im Boden geschaffen, der Ertragssicherheit und Stickstoffdünger-Ausnutzung bei den mittlerweile regelmäßig auftretenden Trockenperioden deutlich verbessert. Bei Einsatz eines Nitrifikationsinhibitors besteht keine Gefahr, dass sich die Bestände überwachsen (Abb. 1).

Auf trockenen Standorten oder bei geringem Stickstoffbedarf kann auch die Möglichkeit genutzt werden, mit einem ALZON®-Dünger eine höhere Stickstoffvorlage zu schaffen (ca. 2/3 der Gesamt-N-Düngermenge mindestens jedoch 60 kg N/ha). Mit dem Protein-Dünger PIAGRAN® pro oder einem konventionellen Dünger wie PIAMON® 33-S kann zum Zeitpunkt des Ährenschiebens bei günstiger Witterung die Ertragsbildung bzw. Rohproteineinlagerung abgesichert werden (Abb. 2).

Ureaseinhibitor verbessert das Eindringen in den Boden

Enthält der Harnstoff einen Ureaseinhibitor, wie es in unseren Produkten ALZON® neo-N und PIAGRAN® pro der Fall ist, erlaubt die hohe Löslichkeit des Harnstoffes ein noch besseres Eindringen und eine optimale Verteilung des Düngers in der Ackerkrume. Dazu reichen selbst ein Nieselregen oder stärkere Taubildung. Der Harnstoff wird anschließend sehr schnell zu Ammonium umgesetzt. Bei ALZON® neo-N wird danach der Nitrifikationsinhibitor wirksam.

Hohe Stickstoffeffizienz unter trocken-warmen Bedingungen

Unter trocken-warmen Bedingungen verhindert der Ureaseinhibitor das Risiko von Ammoniakverlusten. Deshalb erreichen stabilisierte Stickstoffdünger mit Urease- und Nitrifikationsinhibitor wie ALZON® neo-N unter allen Witterungsbedingungen eine hohe Stickstoffeffizienz.

Schnell gelesen

Die Vermeidung von Stickstoffverlusten und die größere Witterungsunabhängigkeit stabilisierter Düngungssysteme erhöht die Ertragssicherheit erheblich und ermöglicht eine optimale Anpassung an den Klimawandel. Um hohe Erträge zu erzielen, ist es empfehlenswert, die erste Düngegabe bereits vor Vegetationsbeginn zu setzen. Wintergetreide mit einem Stickstoffdüngerbedarf kleiner gleich 150 kg/ha können eine Einmalgabe erhalten. Winterweizen mit hohen Qualitäten muss in 2 Teilgaben gedüngt werden.


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