Düngestrategie 2022: Stickstoffdüngung lohnt sich immer!

Auch wenn die aktuellen Düngerpreise noch nie so hoch waren wie jetzt, so heißt die Devise: Jetzt gilt es zu analysieren.

Düngequalität und -preis müssen stimmen

Die absoluten Preise für Düngemittel können täuschen. Hätten Sie sofort erkannt, dass ein ALZON® neo-N mit etwa 900 EUR/t wesentlich günstiger ist als ein Kalkammonsalpeter mit circa 600 EUR/t?

Nein? Das hätten wohl die meisten anderen auch nicht. Auf den ersten Blick vertraut man den absoluten Zahlen. Bei der Umrechnung auf den Stickstoffpreis in Kilogramm Stickstoff wird schnell klar, dass ALZON® neo-N wesentlich günstiger ist als ein Kalkammonsalpeter.

Für das Frühjahr 2022 lagen folgende Angebote der Industrie vor:

Sie können es immer noch nicht glauben, dann rechnen Sie mit unserem Ökonomierechner selbst die Wirtschaftlichkeit Ihrer Düngemaßnahme nach.

Wir haben nachgerechnet und festgestellt Düngung lohnt sich!

Mehrertrag und höhere Qualitäten rechtfertigen auch bei hohen Stickstoffpreisen eine bedarfsgerechte Düngung. Mit abnehmender Stickstoffdüngung nehmen Ertrag und Qualität überproportional ab.

Winterraps – 100 Prozent Düngung führen zu 100 Prozent Ertrag und 100 Prozent Erlös

Unter sonst gleichen Bedingungen nehmen die Erträge von 47 dt/ha auf 38 dt/ha ab, wenn die Düngung von 100 auf 50 Prozent des Düngebedarfs nach DüV reduziert wird.

Auf den ersten Blick lässt sich durch eine reduzierte Mineraldüngung der eine oder andere Euro einsparen. Beim Blick auf den Erlös wird man aber schnell feststellen, dass sich die Einsparmaßnahme nicht bezahlt macht, denn Ertrag und Qualität und damit der stickstoffbereinigte Mehrerlös gehen rapide nach unten.

Winterweizen – Stickstoff sichert Ertrag und Qualität

Eine Stickstoffdüngung zu Winterweizen sichert Ertrag und Qualität ab. Auch hier gilt: Bei einer Stickstoffdüngung unter Bedarf ist mit einem Ertragseinbruch zu rechnen.

Reduzierte Erträge und Qualitäten führen zu einem verminderten Erlös.

Stickstoffdüngung bringt immer einen Mehrwert!

Nur bei einer 100-prozentigen Düngung holen Sie das Optimum raus. Deutliche Einsparungen bei der Stickstoffdüngung führen langfristig in eine Abwärtsspirale mit weniger Ertrag. Aus diesem Strudel kann man sich nur schwer wieder befreien.

Jetzt Düngestrategie 2022 planen

Bei hohen Düngemittelpreisen gilt es, die Effizienz der Düngemaßnahme zu steigern, aber nicht am falschen Ende zu sparen. Ganz unkompliziert lässt sich die Effizienz bei der Düngung mit einer hohen Düngerqualität und stabilisierten Düngemitteln steigern.

Dafür empfehlen wir Ihnen eine individuelle, auf Ihren Standort zugeschnittene Düngestrategie. Sie wollen Ihre Düngestrategie für 2022 planen? Dann vereinbaren Sie noch heute einen Termin mit unserer Fachberatung.

Organische Düngemittel erfolgreich nutzen

Als Option, die hohen Düngerpreise und die mangelnde Verfügbarkeit von Stickstoffdüngern zu umgehen, kann der Einsatz organischer Düngemittel hilfreich sein. Die Integration von Wirtschaftsdüngern in das Düngeregime ist durchaus sinnvoll, jedoch nur im begrenzten Umfang umsetzbar. Als Hauptgründe sind hier einerseits die über Jahre bestehenden Lieferanten-Abnehmerstrukturen und andererseits das abnehmende Aufkommen von organischen Düngern aufgrund des teilweise massiven Abbaus an Viehbeständen zu nennen. Zugleich führt die zunehmende Nachfrage nach organischen Düngern auch hierbei zu Preissteigerungen, sodass beispielsweise Gülle nicht mehr zum „Nulltarif“ erhältlich ist.

Sollten Sie Gülle oder Gärrest zur Verfügung haben, sollten Sie diese effizient einsetzen. Wie das mit dem Stickstoffoptimierer PIADIN® gelingt, lesen Sie hier.