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Düngeempfehlung Winterweizen: Mehr Ertragssicherheit bei ungünstiger Witterung

Der Klimawandel beschert uns immer häufiger langanhaltende Trockenperioden in entscheidenden Wachstumsphasen. Während es zu Vegetationsbeginn meist noch feucht ist und gestreute Stickstoffdünger gut in den Wurzelraum eindringen können, leiden spätere N-Gaben häufig unter ausbleibenden Niederschlägen. Der Dünger liegt mehrere Tage oder länger auf der Bodenoberfläche und kann von den Pflanzen nicht genutzt werden. Das muss nicht sein. Eine nachweislich erfolgreiche Lösung bieten stabilisierte Düngungssysteme.

Direkt nach Ende der Sperrfrist, wenn die Böden befahrbar sind, kann mit der Ausbringung von stabilisierten ALZON®-Düngern zur Versorgung von Getreide begonnen werden. Das Ziel dieser frühen ersten N-Gabe ist es, aufbauend auf den vorhandenen Nmin-Vorräten im Boden, einen jederzeit pflanzenverfügbaren Vorrat an Stickstoff im Boden zu schaffen. So lassen sich Ertragssicherheit und Stickstoffeffizienz Frühjahrstrockenheit deutlich verbessern. Wichtig ist natürlich die gewissenhafte Berechnung und Einschätzung des Düngebedarfs. Gerade bei hohen Nmin-Reserven im Boden dürfte dieser im Jahr 2019 vielerorts vergleichsweise gering ausfallen.

In jedem Fall wird durch den Einsatz von Nitrifikationsinhibitoren zum Start der Düngesaison ein kontinuierlicher Stickstofffluss in die Pflanze gewährleistet. Neben einem deutlich erhöhten Ammonium-Angebot steht den Beständen dabei auch stets ausreichend Nitrat zur Verfügung. Gleichzeit wird im Zuge der ammoniumbetonten Pflanzenernährung eine unnötige starke Biomasse-Entwicklung durch Luxuskonsum ausgeschlossen.

Ammoniak-Emissionen sind im kühlen und feuchten Frühjahr auch bei der Harnstoff-Düngung kein Thema. Dennoch kann der Ureaseinhibitor im innovativen Spezialdünger ALZON® neo-N auch dann einen Vorteil bringen: Die kurzzeitig vorhandene hohe Löslichkeit des ureaseinhibierten Harnstoffs erlaubt ein noch besseres Eindringen des Düngers in die Ackerkrume. Eine Auswaschungsgefahr im Falle starker Niederschläge ist dennoch nicht zu befürchten, denn bei Verteilung im Boden lässt die Wirkung des Ureaseinhibitors sofort nach, und die gewohnt schnelle Umsetzung des Harnstoffs in pflanzenverfügbares Ammonium setzt ein.

Bodenfeuchten unter Winterweizen

Das primäre Ziel einer Ureaseinhibierung wird vor allem bei Trockenheit und Wärme erreicht. Dann verhindert der Ureaseinhibitor im bereits auf- oder angelösten Harnstoff die Entstehung und Emission von Ammoniak. So erreicht PIAGRAN® pro auch bei Wasserlimitierung eine bessere N-Ausnutzung als traditioneller Harnstoff.

Mit der Kombination von Urease- und Nitrifikationsinhibitor in ALZON® neo-N lassen sich sowohl unter diesen Bedingungen als auch bei zu viel Nässe Spitzenerträge und beste Kornqualitäten erzielen. 

Zu Gerste und Roggen mit geringerem N-Bedarf (bis 150 kg/ha) kann der gesamte Düngebedarf als N-stabilisierter Dünger mit einer Einmalgabe vor oder zu Vegetationsbeginn verabreicht werden. Damit wird eine optimale Pflanzenernährung sowohl bei Trockenheit als auch bei Nässe abgesichert, ohne dass sich die Bestände überproportional vegetativ entwickeln. Auf Standorten mit erhöhtem Dürrerisiko empfiehlt es sich allerdings, eine Teilmenge des ermittelten Düngebedarfs (20 bis 40 kg N/ha) zurückzuhalten und diese nur dann in der Schossphase einzusetzen, wenn der Witterungsverlauf die Ertragsprognose realistisch erscheinen lässt.

Von Vorteil ist die Anwendung stabilisierter Dünger auch, wenn infolge hoher Nmin-Gehalte der Düngebedarf nur bei 60 bis 80 kg N/ha liegt. Wird diese Düngermenge als Einmalgabe zu Vegetationsbeginn verabreicht, sind ein optimaler Start und eine gute N-Versorgung bis zur Kornbildung abgesichert.

Bei einem N-Bedarf von mehr als 150 kg/ha sollte der N-stabilisierte ALZON®-Dünger vor allem zu Winterweizen stets in zwei Gaben aufgeteilt werden. Damit werden sowohl hohe Erträge als auch eine gute Qualität abgesichert. Die erste Gabe von ca. 50 Prozent - oder bei schwachen Beständen bis 60 Prozent - der Gesamt-N-Menge kann sofort nach der Rapsdüngung fallen, die zweite Gabe dann witterungsabhängig ab BBCH 32 bis BBCH 37.

Vor allem bei der Qualitätsweizen-Produktion besteht auch die Möglichkeit, erst mit einem ALZON®-Dünger eine ausreichende N-Vorlage zu schaffen (ca. 2/3 der Gesamt-N-Düngermenge) und dann zum Zeitpunkt des Ährenschiebens mit einem Produkt ohne Nitrifikationsinhibitor wie PIAGRAN® pro oder PIAMON® 33-S die Rohprotein-Einlagerung abzusichern.

Auf Basis unserer erfolgreichen ALZON®-Düngungssysteme können sowohl N-Verluste deutlich gemindert als auch die Ertragssicherheit erhöht und die N-Bilanz verbessert werden. Nutze auch Sie das Plus an Flexibilität und Sicherheit, um unter schwieriger werdenden Witterungsbedingungen eine optimale N-Versorgung Ihrer Bestände zu gewährleisten.

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