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Ausgangssituation und Düngeplanung

Es ist zu warm. Vieles spricht für einen frühen Start in die Düngungssaison.

Der Winter ist nach wie vor durch viel zu hohe Temperaturen gekennzeichnet. Eine Vegetationsruhe der Winterungen ist bisher nicht eingetreten (Abb. 1) und die Auswinterungsgefahr bei plötzlich auftretenden Kahlfrösten immer noch sehr groß. Da die langfristigen Wettervorhersagen zwar bis Ende Januar zurückgehende Temperaturen aber keinen nachhaltigen Wintereinbruch vorhersagen, wachsen die Pflanzen stets weiter. Somit sollten sich die Anwender auf einen frühen Nährstoffbedarf und daraus resultierenden Düngungsbeginn mit Stickstoff und Schwefel nach Auslaufen der Sperrfrist einstellen. Für diese frühen Düngungstermine sind N-stabilisierte Düngungssysteme optimal. Sie mindern das Risiko von N-Verlusten erheblich und bieten eine Reihe von zusätzlichen Vorteilen. Mit traditionellen Düngern dagegen sollte zur Vermeidung unnötiger N-Verluste mit der Düngung abgewartet werden, bis auch eine ausreichende hohe N-Aufnahme durch die Bestände sichergestellt ist.

Einschätzung der Ausgangssituation

Im wiederum durch trockene Bedingung geprägten Jahr 2019 fielen im Herbst endlich ausreichend Niederschläge, so dass die Bestände aktuell gut entwickelt sind und eher zum Überwachsen neigen. Wie Abbildung 2 zeigt, liegen die Lufttemperaturen im Zeitraum von September bis Mitte Januar deutlich über dem langjährigen Mittel. Bei der aktuell guten Durchfeuchtung der Ackerkrume und Bodentemperaturen von über 5 °C ist mit Mineralisierung zu rechnen. Das auf dem Feld verbliebene Stroh und das stetige Wachstum wirken allerdings dämpfend auf ein übermäßiges Mineral-N-Angebot. Im Falle weiterer Niederschläge wird das, derzeit überwiegend geringe bzw. nicht vorhandene Auswaschungsrisiko, insgesamt steigen. Lediglich auf tiefgründig ausgetrockneten Böden sind solche Verluste kaum zu befürchten.

Nährstoffverfügbarkeit

Es muss mit normalen bis etwas höheren pflanzenverfügbaren N- und S-Mengen zu Vegetationsbeginn gerechnet werden. Das Wurzelsystem ist je nach Bodendurchfeuchtung mäßig bis gut ausgebildet. Sollten die Temperaturen weiterhin zu hoch bleiben, werden die Bestände mit zunehmender Tageslänge sehr früh in intensivere Wachstumsphasen eintreten.

N-stabilisierte Düngungssysteme im Vorteil

Sobald die Befahrbarkeit gegeben ist, kann mit N-stabilisierten Düngern, die einen Nitrifikationsinhibitor enthalten, wie ALZON® neo-N oder ALZON® flüssig-S 25/6 bzw. den Düngermischungen raps- und getreide-power® neo, ab 1. Februar mit der Düngung zu Raps begonnen werden. Der Vorteil dieser Dünger ist das erheblich geringere Risiko von N-Verlusten durch Verlagerung und Denitrifikation. Die Pflanzen werden ab diesem Zeitpunkt ausreichend mit Ammoniumstickstoff versorgt ohne dass darunter die Winterhärte leidet. Bei Anwendung konventioneller Dünger dagegen sollte mit der Düngung noch abgewartet werden, um die Risiken von N-Verlagerung und Steigerung der Frostempfindlichkeit durch übermäßige Wassereinlagerung als Folge der Nitrataufnahme so gering als möglich zu halten.

Fazit

Bedingt durch die viel zu warme Winterwitterung ist bisher keine Vegetationsruhe eingetreten. Das Auswinterrisiko ist nach wie vor hoch. Sollte sich die warme Witterung weiter fortsetzen, braucht zunächst der Raps alsbald nach Auslaufen der Sperrfrist Düngerstickstoff. Dafür eigenen sich durch das erheblich geringere Risiko von N-Verlusten durch Verlagerung und Denitrifikation alle Dünger die einen Nitrifikationsinhibitor enthalten (ALZON® neo-N, ALZON® flüssig-S 22/4, ALZON® flüssig-S 25/6, ALZON® flüssig-G 20/8, Düngermischungen wie raps- und getreide-power® neo).


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