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Anwendungsempfehlung zur Flüssigdüngung

Die Anwendung von Flüssigdüngern ist gleich in mehrfacher Hinsicht interessant: Keine andere Düngerform kann so exakt und gleichmäßig bis an den Rand verteilt werden. Flüssigdünger in Markenqualität verfügen über alle für die Düngung relevanten Stickstoffformen (Ammonium, Nitrat, Harnstoff) und besitzen eine sehr gute Düngewirkung über Blatt und Boden. Damit sind Flüssigdünger ökonomisch und ökologisch gleichermaßen nachhaltig. Profis nutzen bewusst die arbeitswirtschaftlichen und anwendungstechnischen Vorzüge aus. Die Vorteile können in vollem Umfang jedoch nur realisiert werden, wenn folgende Kriterien berücksichtigt werden:

Entscheidend ist die Qualität

Eine Schlüsselfunktion nimmt die Flüssigdüngerqualität ein. Qualitätseinschätzungen sollten nicht durch Preisabwägung dominiert werden. Neben exakten Nährstoffgehalten der Produkte sind deren hohe Oberflächenspannung und ein pH-Wert im Neutralbereich Voraussetzungen für eine gute Pflanzenverträglichkeit. In einem Langzeitversuch führte die Wahl einer AHL mit niedriger Oberflächenspannung, verglichen mit dem Markenprodukt PIASAN® 28, zu mittleren jährlichen Ertragseinbußen von mehr als 10 dt/ha. Beim Stickstoffentzug bedeutete der Verzicht auf Qualität ein jährliches Minus von fast 20 kg/ha (Abb. 1).

Zeitpunkt und Düsenwahl

Bei der Flüssigdüngung müssen stets der Pflanzenzustand und die Witterungsbedingungen beachtet werden, um eine gute Pflanzenverträglichkeit sicherzustellen. Sind Getreide- und Rapsbestände trocken und verfügen die Blätter über eine gut ausgebildete Wachsschicht, ist die Ausbringung problemlos und sicher. Aber es gibt auch Grenzsituationen in denen dies nicht immer gewährleistet ist und trotzdem gedüngt werden muss. Dann ist die Qualität des Flüssigdüngers eine ganz entscheidende Größe für die Pflanzenverträglichkeit. Vorsicht ist geboten bei Wechselfrösten, nach anhaltenden Regenfällen und bei feuchten oder verletzten Beständen. In jedem Fall ist eine grobtropfige Applikation, bei der die Düngertropfen gut vom Blatt abrollen können, zu empfehlen. Spezielle Flüssigdünger- oder Mehrlochdüsen sind unter kritischen Anwendungsbedingungen am besten geeignet.

Wie hoch andüngen?

Zur ersten Stickstoffgabe sollte die per Flüssigdünger applizierte Stickstoffmenge mindestens 60 kg N/ha betragen. Das sichert bei entsprechender Düsenwahl eine grobtropfige Ausbringung. Bei Einsatz eines Nitrifikationsinhibitors wird gleichzeitig dessen optimale Wirkung abgesichert. Für Flüssigdünger mit Schwefel ist eine Mindestausbringmenge von 60 kg N/ha auch deshalb vorteilhaft, da so eine ausreichende Schwefelversorgung garantiert wird.

Schnell gelesen: Vorteile gezielt nutzen

Wesentlich für den Erfolg der Flüssigdüngung ist eine hohe Produktqualität. Diese gewährleistet eine gute Pflanzenverträglichkeit und hohe Erträge auch unter kritischen Ausbringungsbedingen. Vorsicht ist geboten bei Wechselfrösten, nach anhaltenden Regenfällen und bei feuchten oder verletzten Beständen. Dann sind Düngerqualität und angepasste Applikationstechnik der beste Schutz vor Beeinträchtigungen der Pflanzen. Zur ersten Stickstoffgabe werden mindestens 60 kg N/ha empfohlen, um die bedarfsgerechte Nährstoffbereitstellung und eine hohe Düngeeffizienz sicher zu stellen.


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