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Am Limit! Das Getreidejahr 2018 in Cunnersdorf

Über die Witterungsbedingungen wurde in diesem Sommer bereits viel diskutiert. Herrschte im März vielerorts noch tiefster Winter, präsentierten sich alle weiteren Monate nahezu übergangslos sommerlich mit drei bis vier Grad Celsius über dem langjährigen Mittel liegenden Temperaturen. Die Niederschläge folgen in gleicher Weise einem Schema der Extreme. War es bis April je nach Standort noch normal feucht bis viel zu nass, folgten ab Mai zunehmend trockene Bedingungen. Regenmangel, hohe Temperaturen und intensive Sonneneinstrahlung führten letztlich zu der aktuellen außergewöhnlichen Trockenheit, in manchen Regionen gar zu einer Jahrhundertdürre. Auf flachgründigen Böden sind Totalausfälle der Ernte keine Seltenheit.

Bei einer derart extremen Witterung steht die gesamte Landwirtschaft und mit ihr auch die Düngung und Pflanzenernährung vor Herausforderungen. Bewegt sich das Wachstum am Limit, gilt das auch für die Wirksamkeit von Düngungsmaßnahmen. Wo kein Wasser mehr vorhanden ist, kann selbst der verlustärmste und mobilste N-Dünger nicht in die Pflanze gelangen. Auch die Versuchsstandorte der SKW Piesteritz wurden und werden durch diese Bedingungen stark beeinflusst.

Umso bemerkenswerter ist das dennoch erreichte Ertragsniveau der Cunnersdorfer Getreideernte 2018:

Winterweizen hielt je nach Bodenbonität noch bis Anfang/Mitte Juni durch. Die anschließende Kornfüllungsphase war jedoch durch den Wassermangel stark beeinträchtigt. Der mittlere Kornertrag am Standort Cunnersdorf (BZ 50, Lehm) lag mit 82 dt/ha um circa 20 dt/ha, also 20 Prozent, unter dem Durchschnittsertrag der letzten drei Jahre.

Bei Wintergerste lag der Ertrag des Jahres 2018 mit 86 dt/ha im Mittel um etwa 15 dt/ha beziehungsweise 15 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten drei Jahre. Dass der Ertragsabfall etwas geringer ausfiel als im Winterweizen, dürfte auf eine bessere Ausnutzung der Winterfeuchte sowie auf die früher einsetzende Kornfüllungsphase und Abreife zurückzuführen sein.

Die Kornerträge im Winterroggen lagen im Jahr 2018 mit 87 dt/ha um 14 dt/ha beziehungsweise 14 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten drei Jahre.

Das immer noch hohe Ertragsniveau zeigt, wie groß hierzulande selbst bei widrigsten Bedingungen die Leistungsfähigkeit des gesamten Acker- und Pflanzenbaus einschließlich der Düngung ist.

Auswertungen weisen erneut darauf hin, dass es mit den innovativen Anwendungsstrategien und Düngerspezialitäten der SKW Piesteritz auch für sehr trockene Vegetationsperioden erfolgreiche Lösungen gibt. In allen Getreidekulturen ließen sich im Dürrejahr 2018 N-stabilisierte Düngungssysteme identifizieren, die im Vergleich zur traditionellen Mehrgabenstrategie zum Teil deutlich die Nase vorn hatten. Vorgezogenen N-Gaben brachten in den meisten Fällen Erfolg. Auch die im Zuge der neuen Düngegesetzgebung erstmals geprüften 60 kg N/ha als ALZON® neo-N nach Ende der Sperrfrist auf gefrorenen, tagsüber auftauenden Boden, zeigten positive Effekte.

Fest steht jedoch auch: Das eine erfolgreiche System schlechthin gibt es nicht. Mehr denn je sind Flexibilität und Risikoabsicherung gefragt. Genau hier setzen die N-Stabilisierung mit der ALZON®-Palette und die daran gekoppelten Düngungsempfehlungen an.

Flexibilität wird auch bei der Entscheidung über eine mögliche Herbstdüngung vonnöten sein. Sollten Bedarfssituationen in den Kulturen auftreten, in denen eine N-Düngung zulässig ist, bieten Stabilisierte N-Dünger aus der ALZON®-Palette die notwendige Sicherheit vor gasförmigen oder Auswaschungsverlusten.

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