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#farmersroadtrip – Schweiz und Frankreich

Vorführung einer Direktsaatmaschine

Betriebsfakten: Hof Laurency

  • Vier Betriebsleiter
  • Über 300 Hektar
  • Mais, Weizen, Soja und Raps angebaut
  • Mast von 15.000 Hühnern im Jahr mit eigener Schlachtung und Verkauf

Hallo, ich melde mich heute aus Frankreich. Hier hatte ich bereits meinen ersten Termin mit Laurent Kubler, einem Verkäufer von Amazone. Vor Ort durfte ich bei einer Vorführung von einer Direktsaatmaschine auf dem Hof Laurency dabei sein.

Die Hühner der Rasse Lagauloise sind eine besondere Art – sie gelten als die besten Frankreichs und dürfen nur in diesem Gebiet gehalten werden. Die Tiere müssen vier Monate alt werden und mindestens 1,8 Kilogramm wiegen. Dabei werden sie ausschließlich mit eigens produziertem Mais und Weizen gefüttert.

Nach dieser Besichtigung bin ich weiter nach Charolles gefahren. Der Name ist dort Programm – rund um die Stadt werden fast ausschließlich Charolaisrinder auf den vielen Wiesen gehalten.

Eigentlich wollte ich mir dort einen Rindviehbetrieb ansehen, doch der Landwirt konnte weder Englisch noch Deutsch, sodass ich weiter in Richtung Valensole gefahren bin. Die Stadt ist bekannt für die vielen Lavendelfelder in dieser Region. Aber dazu nächste Woche mehr. Jetzt bekommt Ihr erstmal den Rückblick meiner Woche in der Schweiz.

Rückblick Schweiz

Einblicke in die Ökolandwirtschaft

Betriebsfakten: Adrian Feitknecht, Tessin

  • 2000 Millimeter Niederschlag pro Jahr
  • 100 Hektar
  • 70 Milchkühen, 100 Sauen
  • Vier Angestellte

Sie hat einiges zu bieten: schöne Landschaften, Dörfer, Bauernhöfe und überall im Land sind viele Seen mit einer außerordentlich guten Wasserqualität vorzufinden, die am Ende des Tages als perfekte Erfrischung dienten. Ich habe viele verschiedene Betriebe in der Schweiz besichtigen können, wobei diese überwiegend keine Durchschnittsbetriebe waren.

Eigene Feldversuche werden auf dem Betrieb zu Soja und Mais mit verschiedenen Vorkulturen, unterschiedlicher Düngung und Direktsaat durchgeführt. Zusätzlich führt zu einigen Flächen ein unterirdisches Rohrsystem, wodurch beregnet werden kann, aber auch die Gülle durch Verschlauchung direkt an das Feld gepumpt wird.

Anpacken bei der Zwiebelernte

Betriebsfakten: Familie Sommer

  • 110 Hektar, überwiegend Gemüseanbau
  •  25 Prozent der Gemüses-Produktion der Schweiz (Zwiebeln, Karotten und Kartoffeln)

In diesem Jahr hat Raphael Sommer (Betriebsleiter) mit zu wenig Niederschlägen zu kämpfen. Die Einbußen bei Ertrag und Qualität können jedoch durch eine Beregnung, die unverzichtbar bei dem Gemüseanbau ist, einigermaßen eindämmt werden. Am Vormittag durfte ich den Anbau von Gemüse in einem Crashkurs kennenlernen.

Vielfältiger Gemüseanbau

Betriebsfakten: Simon van der Veer

  • 26 Hektar
  • Ein Angestellter und ein Auszubildender
  • „Pionier“ der Süßkartoffel in der Schweiz
  • Anbau von Gemüse und Obst

 

Die aus Südamerika stammende Süßkartoffel gehört unter anderem zu den angebauten Gemüse- und Obstsorten des Betriebs van der Veer. Simon arbeitet im sozialen Anbau, da er mit einer Gruppe von Flüchtlingen zusammenarbeitet. Diese helfen auf den Feldern bei dem Unkrautjäten und bei der Ernte. Simon hat den Nebenerwerbsbetrieb seines Vaters parallel zu seiner Beschäftigung als Berufsschullehrer zu einem Vollerwerbsbetrieb entwickelt. Mittlerweile arbeitet er Vollzeit auf dem Betrieb. Dies hat er durch den Anbau von Süßkartoffeln, Kartoffeln, Karotten, Linsen, Glatthafer sowie Hokaidokürbis geschafft. Außerdem versucht er sich momentan an dem Anbau von Wassermelonen und Jalapenos. Ein sehr innovativer Betriebsleiter der zeigt, dass man auch mit wenig Fläche erfolgreich sein kann.

Arbeiten in Kooperation

Betriebsfakten: Familie Brunner

  • Zwei Betriebsleiter
  • 85 Hektar (Kartoffeln, Getreide und Mais)
  • 35 Heumilchkühe

 

Auf diesem Betrieb habe ich gesehen, wie gut eine Kooperation unter zwei Betrieben funktionieren kann. Vor circa 25 Jahren haben sich Hannes Brunner und ein befreundeter Landwirt zusammengetan und teilen sich Maschinen, Arbeit, Flächen und Hofgebäude. Bei dieser Betriebsgröße kann einer von beiden entspannt in den Urlaub fahren und der andere hält die Stellung auf dem Betrieb. Beide wissen überall Bescheid und ergänzen sich sehr gut. Kathrin und Hannes Brunner haben mich sehr herzlich empfangen. Ich konnte Mittag und Abendbrot mit ihnen gemeinsam essen, mein Auto waschen und das Wohnzimmer nutzen, um meine weitere Reiseplanung vorzunehmen.

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