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Bei aller Kritik am Ackerbau und der Tierhaltung hat sich die Agrarwirtschaft immer dem Konsumenten angepasst. Kleine wie große Städte können sich nicht selbst ernähren. Bei allem Trendbewusstsein fehlt dafür einfach der Platz.

In Städten, Vororten und Kleinstadtgebieten wohnen bereits mehr als 65 Prozent der deutschen Bevölkerung, über 35 Prozent der Bevölkerung lebt in sogenannten hochverdichteten Clustern. Über 65 Prozent der Deutschen konsumieren außerhalb ländlicher Gebiete, die Waren müssen in die Metropolen geschafft werden.

Eine Stadt lebt aber auch nicht mehr vom Umland, schlagkräftige Logistik macht es möglich. Güter des täglichen Bedarfs kommen aus ganz Europa und der Welt bis in den kleinsten Dorfladen. Vor 100 Jahren gab es noch keine Autobahnen, die Eisenbahn hatte damals ihre höchste Verbreitung in Deutschland mit einem Streckennetz von über 50.000 km Länge. Auch die Binnenschifffahrt erfreute sich am Warenverkehr. Natürlich werden heute deutlich mehr Güter auf der Schiene und auf dem Wasser transportiert als früher, die Straße war aber weit weniger bedeutend und im Bereich Schiene und Schifffahrt gab es viel mehr Kurzstreckentransporte. Märkte wurden schließlich durch Handelsketten ersetzt.

Die Ernährungsgewohnheiten haben sich ohnehin drastisch verändert, die großen Verlierer sind Roggenbrot und Kartoffeln.  Auch der Verbrauch von Rindfleisch hat in den letzten vier Jahrzehnten abgenommen. Die Verlierer im Konsum haben immer zur Extensivierung und Auflockerung von Fruchtfolgen in der Landwirtschaft beigetragen, sie werden aber nicht stark nachgefragt.

Die Konsumgewinner sind Speiseöle, Käse und Geflügelfleisch, Schweinefleisch macht den größten Anteil im Verbrauch aus. Schweine und Geflügel werden aber nicht mit Kartoffeln und Lupinen gemästet, sondern mit intensiv zu führendem Weizen und Soja aus Übersee sowie einheimischem Raps. Auch Palmöl und der Rapsanbau stehen des Öfteren in der Kritik. Milchkühe mit aktuellem Leistungsniveau können mit Gras nur schwer befriedigt werden, Mais (Vermaisung) und Kraftfutter steht jedoch auch in der Kritik der Öffentlichkeit. Gerade bei Bauvorhaben für Produktionsanlagen der Konsumgewinner wird öffentlicher Druck spürbar.

Die Bevölkerung hat sich in Ihren Wohn- und Lebensverhältnissen drastisch verändert, der Grad der Verstädterung nimmt zu, die Verzehrgewohnheiten haben sich ebenso stark verschoben. Die Logistik ist darüber hinaus dazu in der Lage die Waren herbeizuschaffen, auch hier gab es eine enorme Leistungssteigerung. Die Agrarwirtschaft muss sich der Nachfrage ebenso unterordnen. Erstaunlich ist nur, dass gerade in den Bereichen der stark nachgefragten Agrargüter die meiste Kritik herrscht. Ohne eine starke Agrarproduktion und der dazugehörigen Verarbeitung und Logistik könnten die Ballungszentren nicht wachsen. Noch vor 100 Jahren wären die Lebensmittelpreise nach einem vergleichbaren Sommer in den Städten in die Höhe geschossen, Armut und Abwanderung wären die Folge.

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Bertram Kühne

BERLIN, BRANDENBURG

Mobil: +49 (0) 151 19568103
E-Mail: bertram.kuehne@skwp.de

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