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Bodenfeuchtigkeit zur Düngung nutzen

Mit deutlich geringeren Temperaturen ist die rasche Entwicklung des Wintergetreides gebremst worden. Wintergerste und -roggen befinden sich weiter zwischen Grannenspitzen und Ährenschieben, während Triticale und früher Weizen das Fahnenblatt schieben. Später Weizen erreicht BBCH 34. Die aktuell gegebene Feuchtigkeit im Boden sollte bei entsprechendem Bedarf zur Düngung von Wintergetreide genutzt werden. In der Gerste und im Roggen ist das Grannenspitzen der letzte Termin, wo sich ein Granulat noch sinnvoll applizieren lässt. Flüssigdüngerapplikationen in nasse Bestände oder nach dem Erscheinen des letzten Blattes sollten mit Schleppschläuchen erfolgen. Es sollte ausreichend Zeit – mindestens sieben Tage – zwischen einer Flüssigdüngergabe und einer Fungizidmaßnahme gelassen werden.

Bei Stickstoffmengen zwischen 30 und 50 kg/ha beziehungsweise nach BBCH 37 sollten traditionelle Düngemittel wie PIASAN® oder PIAGRAN® zum Einsatz kommen. Beachten Sie dazu Ihre Düngebedarfsermittlung. Harnstoffhaltige Düngemittel sind dabei genauso schnell wirksam wie Düngemittel mit Ammoniumnitrat. Auch die Behandlung des Harnstoffs mit einem Ureaseinhibitor  ändert daran nichts. Die Wirkung des Ureaseinhibitors beschränkt sich auf die Phase, wo das Harnstoffgranulat auf der Bodenoberfläche oder im Millimeterbereich darunterliegt und aufgrund von fehlender Feuchtigkeit nicht richtig gelöst wird. Sobald ausreichende Feuchtigkeit zur Verfügung steht, ist der Wirkstoff so stark verdünnt, dass er die Harnstoffhydrolyse nicht mehr beeinflusst. Die Umsetzung bei den aktuellen Temperatur- und Wasserverhältnissen von Harnstoff zum pflanzenverfügbaren Ammonium ist nach ein bis zwei Tagen abgeschlossen.

Die Arbeitsschwerpunkte in der Region sind Fungizidmaßnahmen in Wintergetreide, die Grasernte, die Bestellung von Mais sowie Herbizidmaßnahmen in früh gesätem Mais. Betriebe, die Herbizide im Vorauflauf einsetzen, können vielen Tankmischungen Flüssigdünger beigeben. Hier sind sogar 1:1-Mischverhältnisse mit AHL und Wasser möglich, da im Vorauflauf noch keine Kultur geschädigt werden kann. Hier sind Mischproben ratsam. Mischungen mit Flüssigdüngern sind nach dem Auflaufen des Maises nicht mehr möglich. Im Bereich der Sonderkulturen werden zurzeit die sogenannten Frigo-Pflanzen (Erdbeeren) ausgepflanzt.

Futtermittel- / Getreide- / Rapsmarkt

Die europäische Getreideernte wurde nochmals größer eingeschätzt. Das führt ungeachtet der regional auftretenden Trockenheit zu rückläufigen Preisen.

 

Tierische Erzeugnisse

Das Angebot an Schlachtschweinen ist weiter übersichtlich und alle angedienten Partien können flott vermarktet werden.

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Harm-Dirk Biebert

WESTLICHES NIEDERSACHSEN

Tel.: +49 (0) 4482 974917
Mobil: +49 (0) 151 19568121
E-Mail: harm-dirk.biebert@skwp.de

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