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Bodenfeuchtigkeit zur Düngung nutzen

Die Entwicklung der Feldfrüchte geht weiterhin rasch voran. Wintergerste und -roggen beginnen mit dem Ährenschieben, während Triticale und früher Weizen das Fahnenblatt ausrollen. Später Weizen erreicht BBCH 33. Die aktuell gegebene Feuchtigkeit im Boden sollte unbedingt zur Düngung von Wintergetreide genutzt werden. Die Gülle beziehungsweise die organische Substanz liefert bislang schlecht Stickstoff nach. In der Gerste und im Roggen ist das Grannenspitzen der letzte Termin, wo sich ein Granulat noch sinnvoll applizieren lässt. Flüssigdüngerapplikationen in nasse Bestände oder nach dem Erscheinen des letzten Blattes sollten mit Schleppschläuchen erfolgen. Eventuell eingeplante Flüssigdüngergaben sollten in einem Abstand von mindestens sieben Tagen zu einer Fungizidmaßnahme appliziert werden.

Sinnvoll ist der Einsatz stabilisierter Düngemittel in diesem Stadium bei Stickstoffmengen größer 60 kg N/ha. Bei Stickstoffmengen zwischen 30 und 50 kg N/ha bzw. nach BBCH 37 sollten konventionelle Düngemittel PIASAN® 28 oder PIAGRAN® pro zum Einsatz kommen. Beachten Sie dazu die Düngebedarfsermittlung. Stabilisierte bzw. harnstoffhaltige Düngemittel sind dabei in keiner Weise langsamer als Düngemittel mit Ammoniumnitrat. Die Umsetzung bei den aktuellen Temperatur- und Wasserverhältnissen von Harnstoff zum pflanzenverfügbaren Ammonium ist nach ein bis zwei Tagen abgeschlossen.

Raps steht in der Blüte, meist in der Vollblüte. Eine Zugabe von 20 bis 30 l/ha PIASAN® 28 (AHL) ist bei den meisten Präparaten für die Blütenbehandlung möglich. Bei Unsicherheiten sollte eine Mischprobe angesetzt werden oder der Hersteller des jeweiligen Pflanzenschutzmittels befragt werden.

Die Arbeitsschwerpunkte in der Region sind Fungizidmaßnahmen in Wintergetreide, die Grasernte, die Bestellung von Mais sowie Herbizidmaßnahmen in früh gesätem Mais. Betriebe, die Herbizide im Vorauflauf einsetzen, können den meisten Tankmischungen Flüssigdünger beigeben. Hier sind sogar 1:1-Mischverhältnisse mit AHL und Wasser möglich, da im Vorauflauf noch keine Kultur geschädigt werden kann. Hier sind Mischproben ratsam. Mischungen mit Flüssigdüngern sind nach dem Auflaufen des Maises nicht mehr möglich. Im Bereich der Sonderkulturen werden gerade die sogenannten Frigo-Pflanzen – Erdbeeren – ausgepflanzt.

Futtermittel- / Getreide- / Rapsmarkt

Getreide zeigt in einigen Regionen auf Teilschlägen Trockenschäden, die auch irreparabel erscheinen. Am Getreidemarkt ist diese Situation noch nicht eingepreist. Futtergetreide wird weiter dem kurzfristigen Bedarf entsprechend gekauft. Raps für die neue Ernte wird in etwa auf dem aktuellen Niveau der alten Ernte bewertet. Preise für Sojaextraktionsschrot bleiben attraktiv und Rapskuchen ist weiter knapp und gesucht.

 

Tierische Erzeugnisse

In der feiertagsfreien Schlachtwoche konnten alle angedienten Stückzahlen flott vermarktet werden. Feiertagsbedingt geschobene Partien haben nicht zu Überhängen im Markt geführt. Marktteilnehmer rechnen in den nächsten Wochen mit weiteren Befestigungen.

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Harm-Dirk Biebert

WESTLICHES NIEDERSACHSEN

Tel.: +49 (0) 4482 974917
Mobil: +49 (0) 151 19568121
E-Mail: harm-dirk.biebert@skwp.de

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