Allgemeine Situation

Das bestellte Wintergetreide hat sich sehr gut entwickelt. Die Bodenfeuchtigkeit und relativ milden Temperaturen führten zu einem zügigen Auflaufen der Weizen-Spätsaaten.

Gegenwärtig läuft die Zuckerrüben- und Körnermaisernte weiter auf Hochtouren. Die ersten Zuckerrübenerträge liegen deutlich über dem Niveau der vergangenen drei Jahre. In der Region Sachsen-Anhalt wurden bisher Erträge zwischen 50 und 85 Tonnen pro Hektar erzielt. Auffällig in diesem Jahr sind die Spätinfektionen durch Blattkrankheiten, zum Beispiel Cercospora. Vielerorts ging dadurch wertvolle Assimilationsfläche verloren. Das spiegelt sich neben anderen Faktoren in den Zuckergehalten von durchschnittlich 17 Prozent wieder.

Die Körnermaiserträge sind sehr gut. In der Region konnten bisher 90 bis 130 Dezitonnen pro Hektar bei Feuchtegehalten von 26 bis 36 Prozent erzielt werden.

Winterraps

Die zurzeit vorherrschende Witterung eignet sich hervorragend für eine Gräser-Behandlung mit propyzamidhaltigen Präparaten. Damit der Bodenwirkstoff optimal wirkt, sollten die Bodentemperaturen unter 10 °C liegen. Resistente Ungräser wie zum Beispiel Ackerfuchsschwanz oder Trespen-Arten, werden sehr sicher erfasst. Seine Wirkung wird erst nach Vegetationsbeginn sichtbar.