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Düngung von Zwischenfrüchten

Zwischenfrüchte binden Stickstoff, bauen Humus auf und verbessern dadurch die Wasserkapazität der Böden. Beispielsweise ist eine Düngung nach der Vorfrucht Raps nicht erlaubt. Nach Getreide ist eine Düngung von Zwischenfrüchten möglich. Die Höhe der Düngung wird vom Aussaattermin, langjähriger organischer Düngung und Art der Zwischenfrucht beeinflusst. Die Ausbringungsgrenze beträgt maximal 30 kg Ammonium-Stickstoff/ha oder maximal 60 kg Gesamt-Stickstoff/ha.

Die gesetzlichen Regelungen sind sehr komplex. Laut Düngeverordnung (DüV, § 6 Abs. 9) ist eine Düngung von Zwischenfrüchten (Herbstdüngung) nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Detaillierte Regelungen trifft jedes Bundesland separat. Im Vorfeld sind diese Kriterien abzuklären. In Sachsen-Anhalt sind die Formblätter unter folgender Adresse verbindlich:

https://llg.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/LLFG/Dokumente/04_themen/pfl_ernaehr_duengung/veroeffentlichungen/20_Hinweise_Formblatt_Herbstduengung.pdf

https://llg.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/LLFG/Dokumente/04_themen/pfl_ernaehr_duengung/veroeffentlichungen/20_formblatt-herbstduengung.pdf

 

Stickstoff-Düngebedarfsermittlung nach Zwischenfrüchten

Zwischenfrüchte sind nach der Düngeverordnung (DüV, § 4, Anlage 4) Vorfrucht oder Vorkultur. Die Höhe der Abschläge bei der Stickstoffbedarfsermittlung hängt von der Nutzung der Zwischenfrüchte und der Art dieser ab. Die Abschläge bei der Düngebedarfsermittlung können 0 kg bis 40 kg Stickstoff/ha betragen. Erfolgte eine Düngung der Zwischenfrüchte im Herbst mit organischen Düngern, so beträgt der Abschlag 10 Prozent der ausgebrachten Gesamt-Stickstoffmenge.

Auch hier sind die Zusammenhänge sehr komplex und sollten vor dem Anbau von Zwischenfrüchten abgeklärt werden. In Sachsen-Anhalt ist das Formblatt unter folgender Adresse verbindlich:

https://llg.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/LLFG/Dokumente/04_themen/pfl_ernaehr_duengung/veroeffentlichungen/2017_12_15_DBE_Acker-Gemuese_Internet.pdf

 

Mein Tipp: Zwischenfrüchte ammoniumbetont düngen, da Ammonium die Feinwurzelbildung fördert. Dadurch reichert sich die Pflanze mehr Nähstoffe an. Es kann mehr Humus aufgebaut werden und die Wasserkapazität wird positiv beeinflusst. ALZON® neo-N oder die Kombination organischer Dünger mit PIADIN®erfüllen diese Kriterien. Zudem schafft der Einsatz von organischen Düngern Lagerkapazitäten.

René Lippmann

SACHSEN-ANHALT

Mobil: 0151 19533645
E-Mail: Rene.Lippmann@skwp.de

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