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Ergiebiger Regen hellt die Stimmung auf!

Nach dem heißen Wochenstart mit deutlich mehr als 30 °C hat sich nun Entspannung eingestellt. Seit Donnerstag gab es vielerorts wiederholt Gewitter bei moderaten Temperaturen. Davon können alle Kulturen profitieren. Vor allem für Dauergrünland und Feldfutter kam das Wasser nun noch rechtzeitig. Bei Getreidekulturen und Raps sind bereits deutliche Bodenunterschiede sichtbar, es könnte ein Jahr der späten Sorten werden. Es wird interessant zu sehen sein, wie sich die pilzlichen Schaderreger entwickeln. Bisher gab es nahezu nichts außer leichte Mehltauinfektionen in den Beständen zu sehen. Mit der einsetzenden Feuchtigkeit, haben aber vor allem Roste leichtes Spiel. Die Indikation für Fungizide, ist aber bereits mit dem Stadium BBCH 69 (Ende der Blüte) abgelaufen, daher sind Behandlungen (bis auf sehr späten Weizen) ausgeschlossen. Es zeigt sich einmal mehr, dass es keine klaren Antworten auf Wetterextreme gibt. Risikostreuung ist eine der besten Antworten. In der nächsten Zeit kann man sich nicht nur über Düngung auf zahlreichen Feldtagen informieren, auch die Sortenfragen sollten immer stärker in den Fokus genommen werden. Eine Erweiterung der Fruchtfolge kann ebenso das Risiko von Ertrags- und Einkommenseinbrüchen deutlich reduzieren. Drei Früchte, die alle einen ähnlichen Anspruch an die Witterung haben, sind in Brandenburg nicht ausreichend. Die Wege der Vermarktung und die Nachfrage nach Randkulturen ist aber stark begrenzt.

Auffällig sind die vielen Marienkäfer (beziehungsweise Larven) in den Beständen, eine Larve vertilgt bis zu 100 Schädlinge pro Tag. Es sollte daher unbedingt der Schutz der Nützlinge beim Einsatz von Insektiziden bedacht werden. Diese Mittel sind zwar etwas teurer, die Wirkung ist aber nachhaltiger, weil sich eine Blattlauspopulation erst gar nicht mehr aufbauen kann. Die Schäden der Blattläuse sind nun vor allem an der Ähre relevant, die Kornqualität (Fallzahl) wird durch den enzymatischen Einfluss schnell herabgesetzt, sollte sich eine weitere Blattlauswelle entwickeln.

Kartoffeln, Mais und Sonnenblumen schließen die Reihen, die Entwicklung kann nun endlich Fahrt aufnehmen.

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Bertram Kühne

BERLIN, BRANDENBURG

Mobil: +49 (0) 151 19568103
E-Mail: bertram.kuehne@skwp.de

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