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Wasserbilanz im Frühjahr 2019

Die Wasserbilanz, wie auf der Website des Deutschen Wetterdienst dargestellt, zeigt für das Frühjahr 2019 für Ostdeutschland und weite Teile Niedersachsens ein enormes Defizit an. Dies ist für Brandenburg durchaus normal. Die Ausgangssituation nach dem Winter ist aber unüblich. Die mittleren und besseren Standorte konnten nicht von Winterniederschlägen zehren, weil der Boden längst nicht aufgefüllt war. Im Mai war dieses Defizit auf Grund der relativ kühlen Witterung nicht so deutlich zu spüren, der warme und frühe Frühlingsanfang konnte so kompensiert werden, was die Darstellung der phänologischen Uhr des Deutschen Wetterdienstes verdeutlicht. Nicht alle Standorte haben den zeitigen Frühlingsstart schadlos überstanden, die leichten Standorte (unter 25 Bodenpunkte) haben schon deutlich gezeichnet und auf den mittleren Standorten (unter 35 Bodenpunkten) kam es zu deutlicher Reduktion von Trieben und Ährenanlagen. Die besseren Standorte haben bisher noch von Bodenwasserreserven schöpfen können.

Mit dem Beginn der Holunderblüte wird nun aus phänologischer Sicht der Sommer eingeläutet. Für Getreide startet die Kornfüllung, Gerste ist schon dabei, Roggen blüht gerade ab und Weizen ist etwas später dran. Die Wetterprognose zeigt: Hitze und Trockenheit für die nächsten 14 Tage. Es wird schwierig, diese Phase zu überstehen, sollte ergiebiger Regen auch in den nächsten vier Wochen ausbleiben. So kann man sich darauf einstellen, dass die Ernte nicht besser wird als im Jahr 2018. Für Gerste hatte das Bodenwasser in den letzten Jahren oft noch ausgereicht. Die Ertragsrückgänge waren oft weniger dramatisch, in diesem Jahr könnte die Gerste der große Verlierer werden. Ein ergiebiger Regen Mitte Juni kann Roggen und Weizen noch helfen, Protein und Stärke ins Korn zu verlagern. Raps ist sehr unterschiedlich entwickelt, je nach Auflaufbedingungen und Wurzelentwicklung können die Bestände die Blüte gut oder schlecht überstanden haben. Die Mehrheit der Flächen macht aber einen unterdurchschnittlichen Eindruck.  

Der Start für den Mais und die Sonnenblumen ist bisher als stressig zu bezeichnen. Die Schlagworte trockene Saat-Frost im Auflauf und kühle Jugendphase beschreiben in etwa die Situation. Die nun folgende Hitze kann über eine gewisse Zeit toleriert werden, es gehen dabei aber hohe Wassermengen aus den offenen Beständen verloren - keine guten Vorzeichen um leere Silos zu füllen. Bereits in dieser frühen Phase werden die Ertragsanlagen gebildet, Stress mindert das Ertragspotential. Zum Teil können die Defizite aber bei der Kornfüllung ausgeglichen werden. Bis dahin muss aber erstmal die Blüte Mitte Juli überstanden werden (Mais).

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Bertram Kühne

BERLIN, BRANDENBURG

Mobil: +49 (0) 151 19568103
E-Mail: bertram.kuehne@skwp.de

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