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Trockenheit zeigt erste Folgen

Die aktuelle Wetterlage hat auf den leichten Standorten bereits erhebliche Spuren hinterlassen, die mittleren Standorte (30 bis 40 Bodenpunkte) zeichnen ebenfalls, wenn auch noch moderat. Die Niederschläge des Wochenendes waren in weiten Teilen zu gering. Standorte über 40 Bodenpunkte sehen noch gut aus (Teile der Uckermark, Teile des Fläming).

Jetzt zahlt sich die stabilisierte Stickstoffdüngung aus

Eindrucksvoll ist die Überlegenheit der stabilisierten Düngung in diesem sehr trockenen und zeitigen Frühjahr. Wurzelballen von Roggen (Goßmar) und Weizen (Blumberg) verdeutlichen die Unterschiede.

Leichte Standorte, wie sie in Brandenburg sehr typisch sind, haben eine geringe Feldkapazität. Sie sind daher doppelt benachteiligt: Zum einen wirken sich Winterniederschläge von Oktober bis März sehr stark auf die Verlagerung von Nährstoffen aus. Zum anderen wirkt sich die in Brandenburg typische Vorsommertockenheit sehr stark auf das Pflanzenwachstum aus, weil der Boden nicht viel Wasser speichern kann. Düngestrategien mit stabilisierten Stickstoffdüngern zeigen in solchen Situationen deutliche Vorteile und erlauben eine frühe Düngung und damit eine frühzeitige Entwicklung der Bestände. Ein wesentlicher Punkt zur Absicherung gegen Trockenheit ist die Bildung eines feinen Wurzelwerkes. Die Wurzeln können unter Trockenstress im Umkreis von etwa zwei Millimetern Nährstoffe aus dem Boden entziehen. Aus weiter entfernten Bereichen kommen einige Nährstoffe nur schwer zur Wurzel, denn sie sind auf die Transportfunktion des Bodenwassers angewiesen. Fehlt das Bodenwasser, so kann auch kein Konzentrationsgradient ausgeglichen werden, die Nährstoffe kommen nicht zur Pflanze. Pflanzen sind zusätzlich in der Lage Schleimstoffe auszuscheiden, diese halten den engsten Bereich um die Wurzel mobil (Rhizosphäre zwei bis drei Millimeter Durchmesser um die Wurzel, bei Trockenheit gut sichtbar). Ein feines Wurzelwerk ist daher der Garant für eine gute Erschließung der Nährstoffe im gesamten Bodenhorizont.

Durch jüngste Forschungsprojekte konnte eindeutig nachgewiesen werden, dass ammoniumbetonte Ernährung sowohl eine schnellere Keimung und Jugendentwicklung als auch eine frühere und stärkere Bildung von Seitenwurzeln bewirkt. Diese signifikanten Vorteile ermöglichen den jungen Sommersaaten eine effiziente Ausnutzung der kontinuierlich knapper werdenden Wasserreserven.

Im zeitigen Frühjahr ist der Stickstoffbedarf der Pflanze noch gering, die Pflanzen haben daher ausreichend Nährstoffe für eine ausreichende Ernährung. Wird der Bodenwasservorrat dann im Mai auf Grund von hohem Wasserverbrauch der Bestände und ausbleibendem Regen sehr gering, so hat die mit Ammonium-Stickstoff ernährte Pflanze alle Trümpfe in der Hand, um Trockenphasen zu überbrücken.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Möglichkeit mindestens zwei Drittel des Stickstoffbedarfs im zeitigen Frühjahr abzudecken. Eine Nachdüngung unter trockenen Bedingungen ist nicht nötig. Bleibt es trocken, so ist das Risiko hoher Bilanzwerte überschaubar, denn ein Drittel der Stickstoffmenge ist noch offen und wird nur bei Bedarf angewendet. Unter feuchten, wüchsigen Bedingungen kann die Stickstoffbedarfsmenge jederzeit im Vegetationsverlauf nach oben korrigiert werden und mit einem traditionellen Dünger nachgestreut werden.

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Bertram Kühne

BERLIN, BRANDENBURG

Mobil: +49 (0) 151 19568103
E-Mail: bertram.kuehne@skwp.de

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