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Zeit zu wechseln – Frühsommertrockenheit ausweichen

Die Winterkulturen wurden erfolgreich mit stabilisiertem Stickstoff im zeitigen Frühjahr versorgt. Die Möglichkeit hohe N-Mengen ohne negative Folgen für die Umwelt und für die Ertragsbildung zu applizieren und damit Gaben zusammenzufassen hat sich in Getreide und Raps bestens bewährt. Auch in diesem Jahr zeigt sich wieder, dass die Bedingungen zur konventionell geplanten zweiten Gabe nicht optimal sind. Die ersten 10 cm der Ackerkrume ist weitestgehend ausgetrocknet https://www.dwd.de/DE/leistungen/bodenfeuchte/bodenfeuchte.html, fehlende Niederschläge seit ca. zwei Wochen in Kombination mit warmen, windigen Tagen bei hoher Strahlung lassen den Bodenwasservorrat schrumpfen. Die Wurzeln der Winterkulturen sind aber bereits deutlich tiefer als 50 cm in dem Boden hineingewachsen, daher besteht auf vielen Standorten im Moment noch kein Trockenstress. Weitere trockene Tage können die Situation aber schnell verschärfen, die Kulturen haben aktuell auf Grund des hohen Massenzuwachses im Schossen einen hohen Wasserbedarf.

 

Düngung Roggen, Gerste und Triticale

Für Roggen und Gerste und Triticale steht nach sicher prognostiziertem Regen ab BBCH 33/37 eine Abschlussgabe an. Falls noch Bedarf besteht und nicht die Gesamt-N-Menge bereits im zeitigen Frühjahr stabilisiert verabreicht wurde, bietet sich nun eine Gabe mit PIAGRAN® pro, das einen Ureaseinhibitor enthält, an. Stickstoffdüngemittel mit Nitrifikationsinhibitor sind nach BBCH 32 nicht mehr die erste Wahl im Wintergetreide, weil die Stärken des Düngers nicht mehr ausgespielt werden können, der Boden hat unter den Winterkulturen nur noch eine moderate nutzbare Feldkapazität, eine tiefe Verlagerung von N ist daher kaum mehr zu erwarten. Als Folge der ammoniumbetonten Andüngung ist das Wurzelwerk dieser Varianten hervorragend ausgebildet, der Nitrifikationsinhibitor hat seinen Beitrag geleistet.

 

Zweite Gabe im Weizen

Zur Aufdüngung nach BBCH 37/39 zur Ertrags- und Qualitätssicherung im Weizen steht mit PIAGRAN® pro, ein schnell verfügbarer Stickstoffdünger zur Verfügung. Ammoniakverluste sind nicht zu befürchten, weil der Harnstoff einen Ureaseinhibitor enthält. Ein Nebeneffekt des Inhibitors ist die längere Harnstoffphase unter trockenen Bedingungen, einsetzender Regen kann so den in Wasser sehr gut löslichen Harnstoff in den Boden einspülen und an das Wurzelwerk bringen. Durch die Verdünnung des Ureaseinhibitors nach eindringen des Düngerkornes in den Boden, entsteht nun sehr schnell Ammonium. Dieses kann zügig von der Pflanze aufgenommen werden und direkt in den Aminosäurezyklus zur Proteinbildung eingeschleust werden.

Milde Witterung und vor Allem hohe Strahlung während der Kornfüllung unterstützen die Ertragsbildung, allerdings etwas mehr zu Gunsten der Stärkeeinlagerung. Die in den Körnern gespeichert absolute N-Menge (N-Entzug) steigt unter diesen Bedingungen ebenfalls an, eine Verdünnung kann aber unter keinen Umständen kompensiert werden.

Unter Tocken- und Hitzestress abreifende Bestände leiden unter einer unzureichenden Kornausbildung, der Ertragserwartung sinkt, weil nicht ausreichend Kohlenstoff aus der Luft assimiliert werden kann (Stomata geschlossen). Die Proteinkonzentration ist dann meistens höher als erwartet und oft können die Handelsparameter noch eingehalten werden.

Unter andauernd, feuchten Bedingung ist der Ertrag oft geringer als erwartet und fehlender Stickstoff wird als Ursache angenommen. Die dauerhafte Bedeckung durch Regenwolken führt aber zu einem Strahlungsdefizit, welches die Ertragshöhe begrenzt. Probleme gibt es oft mit Auswuchs und einem damit sinkenden Hektolitergewicht.

Bertram Kühne

BERLIN, BRANDENBURG

Mobil: +49 (0) 151 19568103
E-Mail: bertram.kuehne@skwp.de

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