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Schweres Durcheinander

Die ersten Eier sind beim Wassergeflügel in den Gelegen, die Bienen machen ihren Reinigungsflug weit vor stabilen Wetterlagen. Die Aprikosen beginnen zu blühen, die Hasel ist bereits in der Vollblüte. Wenn die milden Temperaturen so voranschreiten, kann es im Obstbau zu erheblichen Ausfällen kommen, denn ein später Frost kommt gewiss. Auch die Ackerkulturen laufen Gefahr aus der Winterruhe heraus in eine tiefe Kaltphase zu geraten. Bisher ist diese noch nicht angekündigt, der Kalender zeigt aber erst Mitte Februar. Bei der Stickstoffdüngung ist noch Zurückhaltung geboten, denn das könnte den Ackerkulturen, vor allem nach Flüssigdüngung, die letzte Widerstandskraft gegen Auswinterung nehmen. Güllegaben sind aufgrund der trägen Wirkung weniger problematisch.

Ein erhebliches Problem sind die noch nicht abgefrorenen Zwischenfruchtbestände (auch Unkraut) Senf, Phacelia und Ölrettich. Aber auch Klee wächst ohne wirkliche Unterbrechung weiter und verbraucht kostbares Wasser für die Folgekultur (als Unkraut in der Hauptkultur). Dieses Problem besteht vor allem auf besseren Ackerstandorten, weil diese noch nicht gesättigt sind. Der Unterboden kann auf schwächeren Standorten ebenso von zusätzlichem Wasser profitieren. Mit dem Stichtag 15. Februar für ökologische Vorrangfläche können Zwischenfrüchte auch mit Eingriff in den Boden im Wachstum unterbrochen werden (bis 15. Februar darf nur oberirdisch gearbeitet werden). Die Regeln zur Ausbringung von Gülle auf einen Zwischenfruchtbestand im Frühjahr sind widersprüchlich. Bitte erkundigen Sie sich beim Landkreis ob eine Begüllung von nicht abgefrorenen Zwischenfrüchten noch möglich ist.

 

Bertram Kühne

BERLIN, BRANDENBURG

Mobil: +49 (0) 151 19568103
E-Mail: bertram.kuehne@skwp.de

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