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duengerfuchs.de – von Experten für Profis – Düngung bei Trockenheit – Weizen, Gerste, Roggen

In dieser Woche war unser Fachberater Bertram Kühne im Landkreis Teltow-Fläming unterwegs. Zwei Sandstandorte hat er besucht und geschaut, wie man auch bei Trockenheit optimale Erträge erzielt. Oft wird in dieser Region in einer klassischen 2 Gabenstrategie Stickstoff gedüngt. Unter Trockenheit geht diese Strategie aber nicht auf. Im Bodenprofil kann man die Trockenheit der letzten 4 Wochen gut erkennen. Mit einer Fingerprobe findet Bertram heraus, dass es sich um einen sandigen Standort mit einem Schluffanteil handelt. Der pH-Wert ist deutlich zu niedrig. Eine Kalkung ist notwendig, um den pH mindestens auf 5,5 anzuheben. Die Bestandesdichte erscheint zu hoch und sollte auf die Region angepasst werden. Mit einer stabilisierten Stickstoffdüngung können Düngegaben zusammengefasst werden. Dadurch kann in einer Gabe gerade bei niedrigen Erträgen der gesamte Stickstoff noch vor Beginn der Trockenphasen an die Wurzel gebracht werden. Das Fazit von Bertram: Wir können uns nicht immer über die Trockenheit beschweren, sondern müssen mit kleinen Stellschrauben wie der Bestandesdichte, dem pH-Wert und der Stickstoffdüngung das Optimum aus der Situation herausholen.

Weitere Fachberater werden nun über interessante Eindrücke aus Ihrer Region in dieser Playlist berichten.

Regen für viele Standorte zu spät

Auf den sandigen und tonigen Standorten hat die Trockenheit der letzten Wochen erhebliche Schäden hinterlassen. Die Triebdichte der Bestände hat sich stark reduziert. Nach einsetzenden Regenfällen am Wochenende kommt die Wirkung der zweiten Stickstoffgabe nun deutlich zu spät. Auch späte Märzapplikation sind davon betroffen. Der Dünger hat sich zwar gelöst, befand sich aber bis zu den ergiebigen Regenfällen in den ersten 10 cm Krume, welche völlig ausgetrocknet war. Alle Nährstoffe konnten daher nicht die Pflanze erreichen, da diese in tieferen Schichten Wasser und Nährstoffe, in geringerer Konzentration vorliegend, aufnahm.

Nach den Regenfällen konnte eine Erholung der Natur beobachtet werden. Die Getreidebestände reagierten mit zügigem Schossen, Blätter entrollten sich und Mais kann nun sicher keimen. Für Zuckerrüben und Sonnenblumen muss mit erheblichen Pflanzenausfällen gerechnet werden, was Ertragsdepressionen nach sich zieht.

Das Dauergrünland auf mineralischen Standorten hat nun noch die Möglichkeit Ertrag zu bilden. Ackergrasbestände, welche oft früher sind und bereits Samenanlagen geschoben haben, müssen umgehend geerntet werden. Mit Ertragszuwachs ist nach Erreichen der generativen Phase nicht zu rechnen, jedoch wird die Futterqualität schnell schlechter. Der Niederschlag sollte dem Wiederaustrieb und damit dem zweiten Schnitt zu Gute kommen. Eine Nachdüngung der Bestände kann sinnvoll sein.

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