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Anhaltende Regenfälle sichern die Ernte auf besseren Standorten

Der anhaltender Regen verschiebt zwar den Start der Düngung, jedoch wird auf mittleren und besseren Standorten der Bodenspeicher weiterhin aufgefüllt. Die besseren Standorte in der Uckermark und auf der Nauener Platte sind bisher nicht voll gesättigt. Im Vergleich zum Januar können auf solchen Standorten nun Ertragserwartungen deutlich nach oben korrigiert werden. Auf den schwachen Standorten ist mit niedrigen, durchschnittlichen Erträgen zu rechnen. Auf diesen Standorten führt der zusätzliche Regen bereits zu Verlagerungen in tiefere Bodenschichten.

Für alle Standorte gilt grundsätzlich die Bestandesdichte nicht zu überziehen. Die Bestände sind vielerorts gut bestockt und teilweise zu üppig. Eine hohe Frühjahresdüngung mit Nitrifikationsinhibitor, wie sie die ALZON®-Dünger enthalten, führt nicht zu einem Überwachsen der Bestände, weil die Pflanze bei ammoniumbetonter Ernährung keinen Luxuskonsum betreibt. In zu dichten Beständen treiben sich die Pflanzen in Kombination mit einer zunehmenden Tageslänge gegenseitig nach oben. Sehr dünne Bestände hingegen bestocken zeitlich länger und gehen noch nicht ins Schossen, obwohl die Tageslänge dies bereits zuließe. Mit dem Beginn des Schossens führt die Reduktion dazu, dass nur kräftige Triebe Ähren bilden.

Anders verhält es sich bei einer Nitraternährung. Hier erfährt die Pflanze bei zu hoher Andüngung ohne Gabenteilung einen intensiven Nährstoffschub. Dieser unnötige Luxus lässt die Bestände erstmal gut bestocken. Der Nachteil liegt vor allem aber darin, dass die Reduktion in zu dichten Beständen nicht ausreichend stark genug ist und, bedingt durch ein zu hohes Nährstoffangebot, schwache Triebe zur Ähre geführt werden. Daher ist bei einer Nitratdüngung eine Gabenteilung meistens sinnvoll, insbesondere wenn es um die Erzeugung vom Qualitätsgetreide geht (HLG/ Siebabgang). Mehr als 4 Triebe je Pflanze gelten als schwache Triebe wobei Bestandsdichten von über 650 Ähren pro m2 vermieden werden sollten.

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