Standort ändern
Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden Fachberater finden
Download

Düngung von Sommergerste, Hafer und Co.

Das milde Wetter lädt zum vorbereiten des Ackers ein. Einige Flächen wurden bereits im Januar mit Packer gepflügt und sind daher saatfertig. Vor dem Drillstart sollte man noch bis Mitte Februar abwarten, ob nicht ggf. eine Großwetterlage aus Osten scharfe Kälte bringt. Ist das in der dritten Februardekade nicht der Fall, können Sommergetreide gesät werden. Die Düngung ist ideal vor der Saat mit ALZON® neo-N durchzuführen. In der obersten Bodenschicht befindet sich nahezu kein Nitrat. Mit dem Einsatz von stabilisierten Stickstoffdüngern erreicht man so eine vorzügliche Ammoniumernährung der jungen Pflanzen. Der Vorteil liegt in einer besseren Wurzelentwicklung als Vorsorge für Trockenstress.

Wurde Schwefel durch die Vorfrucht bereits abgetragen, sollte eine angemessene Schwefelmenge (10–15 kg/ha) hinzugegeben werden. Aufgrund der relativ geringen Stickstoffmengen im Vergleich zu Wintergetreide muss die Schwefelkonzentration im Dünger höher sein (zum Beispiel 36/9 anstelle von 40/5). Bei der Herstellung von Mischdüngern wird der Einsatz von ALZON® neo-M-plus empfohlen, da somit eine ausgewogene Stabilisierung bei geringen Stickstoffanteil erreicht wird. Diese Mischung eignet sich vor allem auch zur Düngung von Winterraps als Einmalgabe.

Später im Jahresverlauf können Restmengen auch für die Düngung von Sonnenblumen verbraucht werden. Sonnenblumen sollten ebenfalls vor der Saat gedüngt werden. Sie reagieren sehr positiv auf Schwefel und Bor (ähnlich wie Raps). Der höhere Borbedarf zweikeimblättriger Kulturen ist auf einen veränderten Zellwandaufbau im Vergleich zu einkeimblättrigen Kulturen zurückzuführen. Die positiven Nebeneffekte der Bordüngung sollten genutzt werden. Die Pflanze ernährt sich auch bei Blattapplikation mit Bor insbesondere über den Boden, da der Blattapparat keine großen Mengen aufnehmen kann. Daher kann Bor auch in der Mischung sinnvoll sein.

Der hohe Schwefelbedarf von Sonnenblumen ist in dem Lipidstoffwechsel begründet. Höhere Schwefelmengen unterstützen die Ölkonzentration im Ernteprodukt. Sonnenblumen sollten daher entweder mit einem stabilisierten Stickstoff-Schwefel-Mischdünger oder ALZON® flüssig-S 25/6 (spätestens vor Auflauf) versorgt werden. Bei Problemen mit der Kali-Gehaltsstufe (A oder B) kann vorab auch Kornkali (3 dt/ha) eingesetzt werden. Bei guter Kaliversorgung kann, in Kombination mit ALZON® neo-N, alternativ auch ein Magnesium-Schwefel-Dünger eingesetzt werden.

Für den lokalen Wetterbericht und die automatische Auswahl Ihres Fachberaters geben Sie bitte Ihre Postleitzahl ein und wählen Ihren Standort aus.
Ihr neuer Standort:
Lutherstadt Wittenberg Sachsen Anhalt
Sie wollen immer auf dem Laufenden sein und regelmäßig mit unserem Newsletter über intelligente Düngesysteme und interessante News vom Acker informiert werden. Dann melden Sie sich für den duengerfuchs.de Newsletter an.
Durch das Absenden der Newsletteranmeldung akzeptieren sie unsere Datenschutzbestimmungen.