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Pflanzenbau:

Die trockenwarme Schönwetterphase in den letzten Tagen wurde von den Landwirten rege genutzt, um die Aussaat von Wintergetreide und die restlichen Erntetätigkeiten fortzusetzen. Bis auf sehr feuchte Flächen oder noch nicht beerntete Mais- und Zuckerrübenschläge ist die Aussaat sehr weit fortgeschritten. Die bereits aufgelaufenen Bestände präsentieren sich in der Regel gut bis sehr gut entwickelt.

Vereinzelt wird von ersten Fällen in früh gedrillten Wintergerstenbeständen mit Befall des Gelbverzwergungsvirus berichtet.  

Wie schon beschrieben, läuft in diesen Tagen die Herbstaussaat. In diesem Zusammenhang gibt es einiges Interessantes und Wissenswertes zum Thema Saatgut. So wurde 2019 in Baden-Württemberg auf rund 13.700 ha Getreide, Mais, Leguminosen, Kartoffeln usw. Saatgut vermehrt. Den größten Anteil haben hier Getreidearten mit 7.500 ha, wobei mit 2.500 ha der Weichweizen den größten Einzelanteil ausmacht. In den letzten Jahren zeichnete sich ein Zuwachs der Vermehrungsflächen ab. Anerkanntes Saatgut aus Vermehrungen wird als Z-Saatgut bezeichnet. Dieses Saatgut wurde auf verschiedenste Parameter wie Keimfähigkeit und Reinheit geprüft. Grundlage hierfür ist das Saatgutverkehrsgesetz und die dazu gehörigen Verordnungen. Anerkannte Partien erhalten dann eine Anerkennungsnummer. Diese Nummer enthält z. B. Hinweise zur Herkunft des Saatgutes wie z.B. DE16 9 – 640012 (DE=Deutschland, 16=Kennziffer der Anerkennungsstelle, 9=letzte Ziffer des Wirtschaftsjahres der Anerkennung, 640012=Ziffernfolge zur Identifizierung der Partie) und wird zusammen mit anderen Daten auf einem (blauen) Etikett gedruckt, welches an den abgefüllten Säcken und Big Bags angebracht wird.

Das blaue Etikett bedeutet, dass es sich um Z-Saatgut der 1. Generation handelt. Darüber hinaus gibt es auch rote Etiketten, die Z-Saatgut der 2. Generation kennzeichnen. Weiße Etiketten kennzeichnen Basissaatgut und weiße Etiketten mit violettem Streifen Vorstufensaatgut. Weiterhin ist darauf zu achten, dass ein entsprechender Beizschutz gegen verschiedenste samen- und bodenbürtige Krankheitserreger wie Gerstenflugbrand oder Schneeschimmel sachgemäß aufgebracht wurde. Neben der Wirkstoffauswahl in der Beize sind hohe Beizgrade unerlässlich, um einen zuverlässigen Schutz gewährleisten zu können. Darüber hinaus kann durch eine Zugabe von speziellen Mikronährstoffen (Mangan, Kupfer, Zink) zur Beize der Feldaufgang und die Jugendentwicklung des Getreides gefördert werden.  

Georg Schlothauer

BADEN-WÜRTTEMBERG

Mobil: +49 (0) 151 19568105
E-Mail: georg.schlothauer@skwp.de

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