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Allgemeine Situation

Unter besten Erntebedingungen konnte die Ernte in der vergangenen Woche zügig voranschreiten. Schlagkräftige Hightech-Mähdrescher, sowie die entsprechende nachgelagerte Logistik, lassen die Ernte heutzutage, im Vergleich zu früher, fast wie ein Kinderspiel aussehen. Vor allem die Entwicklung des selbstfahrenden Mähdreschers Anfang der 1950er Jahre erleichterte zunehmend die Getreideernte.

Nach der Ernte ist vor der Ernte

Mit dem Höhepunkt des Jahres in der Landwirtschaft, der Ernte, ist es aber auch unerlässlich bereits an die nächste Ernte zu denken. Dazu gehört zum Beispiel ein optimales Strohmanagement beim Drusch. So sollten scharfe Messer im Strohhäcksler und die gleichmäßige Verteilung des möglichst kurz gehäckselten Strohs selbstverständlich sein. Auch die Getreidestoppel sind kurz zu halten. Nur durch ein optimales Strohmanagement kann beim möglichst flachen Stoppelsturz das Stroh gut mit Erde vermischt und so der Verrottungsprozess angeregt werden. Auch der Aufgang von Ausfallgetreide und Unkräutern/Ungräsern wird hierdurch begünstigt.

Weiterhin sollten größere punktuell angefallene Strohansammlungen auf dem Feld, die durch abruptes Abstoppen des Mähdreschers entstehen können, mit Hilfe eines Striegels verteilt werden. Mit einer Scheibenegge oder einem Grubber ist dies kaum möglich. So können auch sogenannte Strohmatten, die nur sehr langsam verrotten und damit zu Problemen in der Folgekultur führen, im Boden verhindert werden. Ziel aller Maßnahmen ist letztlich optimale Voraussetzungen für die Folgekultur zu schaffen. In vielen Fällen ist die erste Folgekultur die Zwischenfrucht, die ihre Vorteile aber nur bei optimaler Bestandsentwicklung ausspielen kann, welche wiederum sehr stark von der Aussaat und dem Saatbeet abhängt. Natürlich spielt auch der Zustand des Bodens im Allgemeinen, der Wasserhaushalt und eine am Standort und Fruchtfolge angepasste Zusammensetzung der Zwischenfruchtmischung eine entscheidende Rolle.

So sollten bei einer Rapsfruchtfolge keine Kreuzblütler (zum Beispiel Gelbsenf) in der Mischung sein. Auch die Durchwurzelungstiefe der einzelnen Komponenten sollte genau betrachtet werden, vor allem, wenn es darum geht tiefere Bodenschichten zu durchdringen und dort bestehende Verdichtungen zu lockern. So kann unter normalen Bedingungen Phacelia beispielsweise 60 cm und dagegen Gelbsenf 120 cm tief wurzelt.

Georg Schlothauer

BADEN-WÜRTTEMBERG

Mobil: +49 (0) 151 19568105
E-Mail: georg.schlothauer@skwp.de

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