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Pflanzenbau

Auch in der vergangenen Woche kam es immer wieder zu tageweisen witterungsbedingten Ernteunterbrechungen, was auch dazu beitrug, dass es derzeit keine Logistik- und Lagerengpässe in der Kette gibt. Auch die Bergung von Stroh (Bild 1) und der Stoppelsturz konnte vielfach schon erfolgen. Der Regen war vor allem für den Mais auf den leichteren Standorten „Gold wert“, da hier bereits sichtbarer Trockenstress festzustellen war (Bild 2). Aber auch die selten gewordenen Sonnenblumenfelder profitierten davon (Bild 3).

Generell ist in diesem Jahr relativ häufig ein sehr ungleichmäßiges Abreifen der Bestände, teilweise mit massiven Zwiewuchs, zu beobachten (Bild 4).

Die Ursachen liegen hierfür meist im allgemeinen Witterungsverlauf des Frühjahrs. Letztlich führt dies auf der einen Seite zu einer Verzögerung der Ernte und andererseits zu höheren Ansprüchen an die Lagerhalter, da diese Partien in der Regel sehr inhomogen im Bereich des Feuchtigkeitsgehaltes im Korn sind. So kann der durchschnittliche Feuchtigkeitsgehalt einer Partie zwar bei 14,5 Prozent liegen, jedoch innerhalb der Partie zwischen 12 und 17 Prozent schwanken. Dieser Umstand könnte dazu führen, dass sich solche Partien im Lager leicht erwärmen und Qualitätsverluste bis hin zum Schädlingsbefall die Folge sein. Um dies zu vermeiden, ist bei der Erfassung solcher Partien auf eine gleichmäßige Beprobung zu achten. Außerdem sollten die Partien vor der Einlagerung gereinigt und bei Bedarf getrocknet werden. Im weiteren Lagerungsverlauf ist die Belüftung beziehungsweise Kühlung des Ernteguts unerlässlich, da hierdurch das Erwärmen, aber auch das Risiko von Schädlingsbefall minimiert wird. Für eine längerfristige Lagerung von Getreide sollte die Temperatur im Haufwerk möglichst unter 10 °C liegen. Die Kontrolle der Temperatur sollte hier vor allem in den ersten Tagen und Wochen der Lagerung engmaschig an verschiedenen Punkten des Haufwerks erfolgen. Dies kann mit Hilfe eines Temperatur-Messstabes durchgeführt werden.

Weitere Hinweise zur Lagerhaltung von Getreide:

https://www.dlg.org/de/landwirtschaft/themen/technik/technik-in-der-pflanzenproduktion/dlg-merkblatt-425

 

Märkte

Die positive Tendenz an den Warenterminbörsen für Weizen und Raps setzte sich fort. Hintergründe sind zum Beispiel enttäuschende Weizenerträge in wichtigen Anbauländern sowie der Verkauf von amerikanische Sojabohnen nach China. Am Kassamarkt gingen die Preise eher seitwärts.

Georg Schlothauer

BADEN-WÜRTTEMBERG

Mobil: +49 (0) 151 19568105
E-Mail: georg.schlothauer@skwp.de

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