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Pflanzenbauliche Situation

Die vergangene Woche war von den Eisheiligen geprägt. In diesem Jahr sorgten sie äußerst pünktlich für eine kühle Woche mit zum Teil frostigen Nächten und sogar etwas Schneefall in den Höhenlagen der Schwäbischen Alb oder des Schwarzwaldes. Unter aufklarendem Himmel kam es in den Nächten zwischen 11. und 13. Mai zu teils massivem Schäden an den Kulturpflanzen. Steinobst (Bild 1), Kernobst, Nussbäume (Bild 2), Beerenobst, Weinreben, aber auch der Mais (Bild 3) und vereinzelt Zuckerrüben wurden hier geschädigt. Bei den Getreidebeständen sind oft aufgehellte Blattspitzen und Symptome an den Grannen (Gerste) zu sehen. Relativ kälteunempfindlich zeigten sich hier die Sojabohnen (Bild 4), bei der Schädigungen optisch kaum festzustellen sind.

Wann sollte die Qualitätsgabe kommen?

In den frühen Lagen hat der Weizen bereits die Ähren geschoben, während in den späteren Lagen das Fahnenblatt erscheint. Somit stellt sich derzeit die Frage nach der Qualitätsgabe. PIAGRAN® pro als reiner Harnstoffdünger oder PIAMON® 33-S  als Stickstoff-Schwefel-Dünger stehen hier als interessante und effiziente Lösung zur Verfügung. Der Ureaseinhibitor im PIAGRAN® pro sorgt zum einen dafür, dass potenzielle Ammoniakverluste um bis zu 95 Prozent verringert und zum anderen die Verteilung des Stickstoffs im Boden begünstigt werden. Letztendlich führt dies zu einer höheren Stickstoffeffizienz, was wiederum zur Absicherung von Ertrag und Qualität führt.

Krankheitsdruck nimmt zu

Weiterhin sollten vor allem Weizen- und Triticalebestände auf Krankheiten kontrolliert und gegebenenfalls behandelt werden. Schwerpunkt liegt hier auf Septoria tritici und Gelbrost. Braunrost spielt aufgrund der relativ kühlen Temperaturen bisher kaum eine Rolle, ist aber mit ansteigenden Temperaturen ebenfalls im Auge zu behalten. Gelbrost ist hier deutlich temperaturunabhängiger und deshalb auch jetzt schon in manchen Beständen zu finden. In der Sommergerste sollte je nach Anfälligkeit der Sorte auf Mehltau geachtet werden. Bei noch zu behandelnder Wintergerste (Abschlussbehandlung) sollte der Schwerpunkt auf der Ramulariabekämpfung liegen. Grundsätzlich sollte bei allen Fungizidmaßnahmen aktives Resistenzmanagement betrieben werden und möglichst jeder Wirkstoff nur einmal pro Saison und Schlag eingesetzt werden. Auch der Wechsel der Wirkstoffgruppen sowie die Kombination aus den verschieden Wirkstoffgruppen sind dringend zu empfehlen.

Webinare

19.05.2020: Schon wieder Trockenzeit 2020 – Pech oder Dauerzustand

26.05.2020: Auswege aus der Abwärtsspirale – Pflanzenbauliche Reaktionen auf die neue Düngeverordnung

Anmeldung und nähere Informationen unter https://webinar.duengerevents.de/

10.06.2020: Virtueller Feldtag

Anmeldung und nähere Informationen unter https://www.duengerevents.de

 

Georg Schlothauer

BADEN-WÜRTTEMBERG

Mobil: +49 (0) 151 19568105
E-Mail: georg.schlothauer@skwp.de

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