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Pflanzenbauliche Informationen

Die gefallenen Niederschläge, die meist zwischen 10 und 30 l/m² lagen, taten allen Ackerbaukulturen sichtbar gut. So konnte zum einen Trockenstress und zum anderen Stickstoffmangel gemindert werden, da der bisher applizierte Stickstoff mineralisiert und pflanzenverfügbar wurde.

Vom Regen konnte auch der Mais profitieren. Bei spät gedrillten, noch nicht oder nur teilweise aufgelaufenen Beständen ist unter diesen Bedingungen jetzt mit einem zügigen Feldaufgang zu rechnen.

Auf Zuckerrübenflächen findet man derzeit sehr häufig Pflanzen deren Blätter durch Erdflöhe und dem Mossknopfkäfer angefressen beziehungsweise durchlöchert sind. Bisher wurden diese Schädlinge durch insektizide Beizen sehr gut kontrolliert. Der Wegfall dieses Beizschutzes erfordert nun vom Landwirt genaue Bonituren und gegebenenfalls, bei Überschreiten der Schadschwelle, eine flächige Behandlung mit entsprechenden Insektiziden. Die Schadschwelle bei Erdflohbefall liegt bei circa 20 Prozent zerstörter Blattfläche.

 

Düngerqualität und Streuereinstellung zahlen sich aus!

Weiterhin sind auch in diesem Frühjahr wieder Flächen mit der sogenannten „technischen Streifenkrankheit“ zu finden. Bei Betrachtung des Feldes vom Feldrand aus ist dies oft kaum oder nur schwach zu erkennen (Bild „Streufehler aus der Nähe“). Erst bei Betrachtung von oben wird das wahre Ausmaß tatsächlich sichtbar (Bild „Streufehler aus der Ferne“). Die Ursache für die „technische Streifenkrankheit“ liegt in der ungenauen Querverteilung von Stickstoffdüngemitteln. Bei diesem exemplarischen Beispiel ist deutlich zu erkennen, dass im Fahrgassenbereich eine Überdüngung und im Überlappungsbereich eine Unterdüngung stattgefunden hat. Um diese Streufehler zu vermeiden sind folgende Punkte unbedingt zu beachten:

  • technisch einwandfreier Zustand des Düngerstreuers (vor allem Wurfflügel und teller)
  • Düngerqualität (Korngrößenverteilung, Verunreinigungen und Feuchtigkeit)
  • Düngerstreuer mit Hilfe der Streutabelle für den eingesetzten Dünger einstellen (beim Düngerstreuerhersteller zu erfragen)
  • Einsatz eines Streuschalensets zur Überprüfung der Querverteilung

Düngemittel aus dem Hause SKW Piesteritz stehen hier für eine optimale Korngröße sowie ideale Flug- und Fließeigenschaften, sodass auch die Ausbringung mit großen Arbeitsbreiten möglich ist. Weiterhin sind bei unseren Produkten entsprechende Streutabellen für eine Vielzahl an Düngerstreuertypen verfügbar. An dieser Stelle möchte ich aber auch noch darauf hinweisen, dass eine Flüssigdüngung mit AHL aus dem Hause SKW Piesteritz eine interessante Alternative darstellt, da hier die Querverteilung optimal (auf dem Niveau einer Pflanzenschutzmittelanwendung) gewährleistet ist, sogar am Feldrand.  

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Streufehler unbedingt zu vermeiden sind, da diese zu Lager, Qualitätseinbußen, Ernteerschwernis, Mindererträgen und einer unnötigen Belastung der Stickstoffbilanz führen.

Mehr zum Thema Düngerqualität erfahren Sie hier.

Webinare

19.05.2020: Schon wieder Trockenzeit 2020 – Pech oder Dauerzustand

26.05.2020: Auswege aus der Abwärtsspirale – Pflanzenbauliche Reaktionen auf die neue Düngeverordnung

Anmeldung und nähere Informationen finden Sie hier.

Georg Schlothauer

BADEN-WÜRTTEMBERG

Mobil: +49 (0) 151 19568105
E-Mail: georg.schlothauer@skwp.de

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