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Trockenheit stellt uns vor große Fragen

Die anhaltende Trockenheit bestimmt weiterhin das Geschehen im Beratungsgebiet. Dies zeigt sich auch beispielsweise am streifenförmigen und verzettelten Auflauf der Sommergerste (Bild Sommergerste), wobei hier natürlich auch der Zeitpunkt und die Art der Bodenbearbeitung eine Rolle spielen. Weiterhin sind die Zuckerrüben in den letzten Tagen vielerorts aufgelaufen (Bild Zuckerrübe) und die ersten Herbizidmaßnahmen wurden bereits gesetzt. Hier ist es ratsam, aufgrund der Trockenheit und der ausgeprägten Wachsschicht der Unkräuter, den blattaktiven Teil der Mischung zu erhöhen. Generell ist natürlich bei der Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln genauso wie bei der Ausbringung von Düngemitteln auf eine randgenaue Applikation zu achten, um Abdrift und eventuell Schäden auf Nachbarschlägen zu vermeiden (Bild Herbizidschaden). Nach guter fachlicher Praxis sollte die Windgeschwindigkeit nicht über 5 m/s (circa 18 km/h) bei der Applikation liegen. Auch Randdüsen können hier einen wertvollen Beitrag leisten um Abdrift zu reduzieren.

Verursacht durch den scharfen Wind konnte man das Phänomen der Bodenerosion, durch Bildung von Staubwolken, in den letzten Tagen vermehrt beobachten. Die frisch bestellten Maisflächen (Bild Maisfläche) sind derzeit sehr anfällig dafür, da keinerlei Pflanzenbewuchs den Boden bedeckt und damit schützen kann. Diese sogenannte Winderosion sorgt dafür, dass die obersten feinkörnigen und fruchtbaren Bodenschichten abgetragen, verweht und an anderer Stelle abgelagert werden. Dies führt zwangsweise langfristig zum Verlust der Bodenfruchtbarkeit. Weiterhein gibt es neben der Winderosion auch den Bereich der Erosion durch Wasser. Diese entsteht, wenn der Boden (vor allem an unbewachsenen Hanglagen) Niederschläge nicht vollständig aufnehmen kann und als Folge daraus der Oberboden abgeschwemmt wird. Das so abtransportierte Bodenmaterial sammelt sich dann entweder am Fuß des Hanges oder wird in das nächste fließende Gewässer eingespült.

Als Landwirt kann man auf verschiedene Art und Weise der Bodenerosion durch Wind und Wasser begegnen. Im Allgemeinen sollte hier immer bei allen Maßnahmen die Förderung der Bodenstruktur, der Bodenfruchtbarkeit, der Humusaufbau und die schnelle Erzeugung geschlossener Pflanzendecken das Ziel sein. Diese Ziele können beispielsweise durch pfluglose Bewirtschaftung, Mulch- und Direktsaat, regelmäßiges Kalken, standortangepasste Fruchtfolgen, Anbau von Zwischenfrüchten, und so weiter erreicht werden. Darüber hinaus können auch Windschutzpflanzungen (Hecken) eine sinnvolle Möglichkeit gegen Winderosion darstellen.

Georg Schlothauer

BADEN-WÜRTTEMBERG

Mobil: +49 (0) 151 19568105
E-Mail: georg.schlothauer@skwp.de

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