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Allgemeine Situation

Den Witterungsverlauf der vergangenen Woche könnte auch als nicht allzu guten Aprilscherz beschrieben werden. Teils massive Nachtfröste (bis zu -8 °C) machten den Beständen deutlich zu. Dies führte bei vielen Rapspflanzen vor allem am Haupttrieb zu Frostrossen und Schäden an geöffneten Blüten.

Diese Frostrisse bieten eine ideale Eintrittspforte für Krankheitserreger, wie zum Beispiel Botritys. Hier gilt es jetzt den weiteren Witterungsverlauf zu beobachten und eventuell eine entsprechende Fungizidmaßnahme durchzuführen. Dies gilt insbesondere bei angekündigten Niederschlägen oder Nässeperioden. Auch im Obstanbau mussten Frostschutzmaßnahmen (Beregnung, Frostschutzkerzen) durchgeführt werden, um Schäden an den Blüten zu vermeiden. Die gedrillte Sommergerste befindet sich oftmals im Keimstadium beziehungsweise ist im Auflaufen.

Bei Betrachtung der Wintergetreidebestände zeigen sich im Moment oftmals Stresssymptome an den Blättern. Diese sind häufig auf den Witterungsverlauf (Frost, austrocknen durch starke Winde) zurückzuführen. Die Symptome sind umso deutlicher beziehungsweise wurden verstärkt, wenn Pflanzenschutzmaßnahmen in der letzten Märzwoche gefahren wurden.

Durch die fehlenden Niederschläge in den letzten Tagen und Wochen lässt sich immer wieder beobachten, dass Stickstoffgaben im Getreide und Raps noch ungelöst auf dem Ackerboden verblieben sind. Da aktuell bis Mitte/Ende April nur geringfügige Niederschlagsmengen vorhergesagt sind, ist dies als problematisch für die Stickstoffversorgung der Pflanzen zu sehen. Für diese Situation war zum Teil die Befahrbarkeit der Flächen verantwortlich, aber auch die generelle Stickstoffdüngungsstrategie ist an dieser Stelle zu nennen. So zeigt sich auch in diesem Frühjahr wieder, dass die Zusammenfassung von Stickstoffgaben mit ALZON® neo-N zu frühen Düngungsterminen von Vorteil war beziehungsweise ist. Denn hier konnte der Stickstoff durch die Niederschläge in den Boden eingewaschen werden und steht den Pflanzen jetzt als stabile Ammoniumform über mehrere Wochen zur Verfügung. Durch den hier enthaltenen Nitrifikationsinhibitor wird eine kontinuierliche Umwandlung vom Ammonium zu Nitrat gewährleistet, ohne die Pflanze dabei in einen Luxuskonsum zu versetzen. Gleichzeitig wird das Nitratverlagerungsrisiko und das Risiko für Lachgasemissionen minimiert. Die Förderung des Wurzelwachstums durch diese ammoniumbetonte Pflanzenernährung muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, da dadurch die Nährstoff- und Wasseraufnahme, vor allem in Stressperioden (z. B. Trockenphasen), positiv beeinflusst wird.

Praxistipp für die Maisaussaat

Mit ALZON® neo-N kann die Stickstoffdüngung des Maises vor der Saat in einer Gabe erfolgen. So können Überfahrten und Kosten eingespart werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit mit mindestens 80 kg N/ha (circa. 1,75 dt/ha) ALZON® neo-N, die Wirkung des hier enthaltenen Nitrifikationsinhibitors auf die Gülle und Gärreste „zu übertragen“. Der Abstand zwischen der Ausbringung und der gemeinsamen Einarbeitung der mineralischen und organischen Düngung sollte allerdings maximal 7 Tage betragen.

 

Für Fragen rund um unsere Produkte stehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung unter 0151/19568105.

Georg Schlothauer

BADEN-WÜRTTEMBERG

Mobil: +49 (0) 151 19568105
E-Mail: georg.schlothauer@skwp.de

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