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Pflanzenbauliche Situation

Mit dem kalendarischen Sommeranfang (21.06.) und dem Johannistag (24.06.) lief der Sommer in der letzten Woche zu Hochform auf. Die Abreife der Druschfrüchte ging weiter zügig voran und erste Wintergerste wurde bereits geerntet.

Mit dem Johannistag endete auch traditionell die Spargelernte. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen unzureichenden Verfügbarkeit von Erntehelfern wurde die Ernte jedoch bei vielen Spargelanbauern in diesem Jahr schon deutlich früher beendet. Aber auch ein früherer Erntebeginn kann dafür sorgen, dass die Ernte schon vor dem 24.06. beendet wird. In der Regel beträgt die Erntedauer circa 50 bis 60 Tage. Zusammenfassend kann man im Allgemeinen von einer sehr durchwachsenen Saison 2020 für die Erzeuger sprechen. Aber nochmal zurück zum Johannistag. Der Grund, warum die Ernte an diesem Datum endet, liegt weniger im rückläufigen Absatz, sondern hat vielmehr pflanzenbauliche Gründe. Denn nur so bekommt die Spargelpflanze die Möglichkeit sich in der noch verbleibenden Vegetationszeit zu regenerieren, frei zu wachsen und Nadeln (Scheinblätter) zu bilden.

Hierdurch kann die Pflanze dann durch Photosynthese Assimilate bilden und in der Wurzel einlagern, wodurch letztendlich der Grundstein für eine gute Ernte im darauffolgenden Jahr gelegt wird. Im Herbst findet man dann schon am Wurzelstock neben abgestorbenen Stängelresten zahlreiche Knospen, aus denen sich im Frühjahr neue Sprosse (Spargelstangen) entwickeln können. Um die Pflanze hier zu unterstützen, ist eine bedarfsgerechte Düngung natürlich unerlässlich. In Ertragsanlagen erfolgt die Stickstoffdüngung in der Regel nach der Ernte (Stechende).

Praxistipp: Entfernung der Schosserrüben / Unkrautrüben

Die Schläge unbedingt auf Schosserrüben und Samtpappeln kontrollieren und diese entfernen. Hier ist es sehr wichtig zu beachten, dass nur entfernte (herausgezogene, abgehackte) Pflanzen auf dem Feld verbleiben können, wenn diese noch keine Samen gebildet haben.

Märkte

Die Kurse an den Warenterminbörsen für Weizen und Raps notieren etwas schwächer. Die Preise für Kartoffel sind ebenfalls rückläufig. Futtergerste wird regional gesucht.

 

Online-Seminare

30. Juni 2020: Ernte 2020 – Wie lautet die optimale Vermarktungsstrategie?

7. Juli 2020: Green Deal 2030 – kann die Landwirtschaft das Klima retten?

9. Juli 2020: Kein Regen in Sicht! Lohnt sich Bewässerung?

Anmeldung und nähere Informationen unter https://webinar.duengerevents.de

 

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