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Allgemeine Situation

Pünktlich mit dem meteorlogischen Sommerbeginn am 1. Juni stiegen die Temperaturen für ein paar Tage auf sommerliche 25 bis 30 °C an. Diese Schönwetterphase konnte für die Heuernte sehr gut genutzt werden, bevor die dringend benötigten Niederschläge am 4. und 5. Juni das kleine Sommerintermezzo beendeten. Die Niederschläge betrugen meist zwischen fünf und 15 l/m². Bei lokal begrenzten Gewitterereignissen auch deutlich mehr. Insgesamt kann man aber nur von einer kleinen Entspannung für die Feldkulturen sprechen, denn nach wie vor ist das Wasserdefizit in den Böden groß. Zumindest sorgten die Niederschläge dafür, dass die in den letzten Tagen applizierten Qualitätsgaben im Weizen jetzt pflanzenverfügbar sind. Dies gilt natürlich auch für die späten Stickstoffgaben im Mais. Im Mais lässt sich darüber hinaus vereinzelt Phosphormangel feststellen.

Leider kann man auch in diesem Jahr wieder ein erhöhtes Aufkommen von Gerstenflugbrand in Wintergerstenschlägen erkennen. Die gebildeten Sporen werden durch Wind verweht und landen somit auch auf blühenden Gerstenpflanzen und können dort in den Fruchtknoten einwachsen. Diese (samenbürtige) Krankheit kann nur durch Behandlung des Saatgutes mit chemischen Beizen bekämpft werden, da die Überdauerung am Gerstenembryo im Korn erfolgt. Hier ist es allerdings sehr wichtig einerseits auf die Wirksamkeit des eingesetzten Beizmittels zu achten und andererseits gleichzeitig sehr hohe Beizgrade zu erreichen, da nur behandelte beziehungsweise getroffene Körner geschützt sind. Aus diesen Gründen ist es sehr empfehlenswert die eigenen und die Nachbarschläge zu kontrollieren, vor allem wenn die geerntete Gerste als Nachbausaatgut eingeplant ist.

Ein weiteres Phänomen, welches dieses Jahr häufiger regional in Erscheinung tritt, ist die sogenannte Laternenblütigkeit. Meist sind vor allem 2-zeilige Wintergersten und vereinzelt auch Triticaleflächen im nördlichen Teil des Beratungsgebietes hiervon stärker betroffen. Die Schäden liegen zum Teil bei bis zu 60 Prozent. Erkennbar ist dies an einzelnen Spindelstufen der Ähre, welche nicht befruchtet wurden und gegen das Licht betrachtet wie eine Laterne scheinen. Ursache sind meist ungünstige Witterungsbedingungen, wie in diesem Jahr die Fröste um den 11. Mai.

Auf das Thema Feldrandhygiene möchte ich an dieser Stelle auch hinweisen. Die Feldränder zu mulchen ist eine wirksame Möglichkeit, den Eintrag von Trespen verschiedener Arten in den Schlag zu verhindern.

Vor allem wenn man bedenkt, dass in der Wintergerste keine chemische Bekämpfung von Trespenarten möglich ist.

Märkte

Die Getreide- und Ölsaatenmärkte bewegen sich derzeit eher seitwärts.

 

Termine

10. Juni 2020: Virtueller Feldtag
Anmeldung und nähere Informationen unter: www.duengerevents.de

23. Juni 2020: Digitales f3-Scheunengespräch: Ein Blick auf Zukunfts-Felder.
Anmeldung und nähere Informationen unter: https://webinar.duengerevents.de

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