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Allgemeine Situation

Auch in den letzten Tagen war in beinahe dem gesamten Beratungsgebiet nicht an Düngungsmaßnahmen oder anderen Feldarbeiten zu denken. Die anhaltenden Niederschlagsereignisse sind einerseits natürlich als positiv für den Wasserhaushalt der Böden anzusehen, andererseits wäre jedoch eine Trockenphase dringend nötig, um die anstehenden Feldarbeiten angehen zu können. Beispielsweise sind die Gülleläger bei vielen Betrieben mittlerweile an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt und erste Feldfruchtbestände zeigen Nährstoffmangelsymptome. Aber auch Herbizidmaßnahmen (zum Beispiel Ackerfuchsschwanzbekämpfung) müssten vielerorts dringend erledigt werden, um noch hohe Wirkungsgrade in der Bekämpfung erzielen zu können.

Für viele Betriebe ist der Raps die erste Kultur, die im Frühjahr gedüngt wird. Hier ist neben einer ausgewogenen Stickstoff/Schwefel-Versorgung, mittels PIAMON® 33-S oder den Düngermischungen des Handels, bestehend aus ALZON® neo-Mplus und PIAMON® 33-S , auch auf eine entsprechende Phosphor- und Kalium-Versorgung zu achten. Darüber hinaus sind auch Spurennährstoffe, wie beispielsweise Bor unerlässlich. Bor spielt im Rahmen der Wurzelgesundheit und dem Transport von Assimilaten in der Pflanze eine essentielle Rolle. Weiterhin nimmt Bor entscheidenden Einfluss auf Phytohormone und damit auf das Wachstum und die Blüte. Bei Bor-Mangel kann es so zum Beispiel zur sogenannten „Herz- und Trockenfäule“ kommen. Aber auch rötlich verfärbte Stängel und Blätter sowie verkümmerten Blütenbildung oder verminderter Schotenansatz können Mangelsymptome sein. Da Bor, besonders auf leichten Standorten einer Auswaschungsgefahr unterliegt, ist die Versorgung in der Vegetation laufend sicherzustellen. Zwei Blattdüngungsmaßnahmen zu Beginn des Frühjahrs haben sich hier bewährt. Der Bor-Bedarf liegt im Durchschnitt bei 400-500 g pro ha. Auf Böden mit pH-Werten größer 7 oder unter sehr trockenen Bedingungen sind durchaus 600 g pro ha zu empfehlen. Beim Einsatz von Bor (in der Regel Borsäure) ist es notwendig zu wissen, dass der pH-Wert in der Spritzbrühe ansteigt. Dies hat unter Umständen negative Auswirkungen auf die Wirkung von weiteren Mischpartnern (zum Beispiel Insektizide) in der Spritzbrühe. Die Einstellung des pH-Wertes der Spritzbrühe kann hier über entsprechende Zusätze erfolgen.

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