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Allgemeine Situation

Gut bis sehr gut entwickelt zeigen sich vielerorts der Mais, die Zuckerrüben und Sojabohnen. Allerdings bräuchten diese Kulturen dingend Niederschläge, die aber aktuell vorhergesagt beziehungsweise vielerorts bereits gefallen sind.

Die Wintergerstenernte ist noch im vollem Gange. Quantitativ und qualitativ wird insgesamt von einer durchschnittlichen Ernte berichtet mit regionalen Auf- und Abschlägen.

Die anderen Getreidearten, der Raps und die Erbsen reifen auch sehr zügig ab, sodass die Ernte nahtlos weitergehen wird.

Auffällig sind die rot-bräunlich schimmernden Dinkelanbauflächen in der Region.

Diese Urgetreideart hat im Gebiet eine lange Tradition, verlor aber im Laufe des letzten Jahrhunderts sehr stark an Bedeutung. Erst in den letzten zehn bis 20 Jahren hat der Anbau wieder deutlich zugenommen. Grund hierfür ist die steigende Nachfrage in der Nahrungsmittel-Industrie, die den Dinkel – auch Spelzweizen genannt – wieder als Alternative zum klassischen Weizen entdeckt hat – siehe Leitartikel. Die Anbaufläche betrug in Deutschland zur Ernte 2018 fast 90.000 Hektar, davon circa 20.000 Hektar in Baden-Württemberg. Daneben wurden in Deutschland zur Ernte 2018 auch noch circa 5.000 Hektar Emmer und Einkorn als weitere Urgetreidearten angebaut. Der wohl größte Unterschied zwischen Dinkel und den klassischen Weizensorten liegt für den Landwirt in der Beerntung. Bei der Dinkelernte wird das Korn nicht ausgedroschen, sondern im Spelz (Vese) geerntet und eingelagert. Bevor der Dinkel dann gemahlen werden kann, muss er deshalb noch in einer Entspelzungsanlage entspelzt werden, um das Dinkelkorn vom Spelz zu trennen. Die dabei anfallenden Spelzen finden zum Beispiel als Einstreu für Haustiere Verwendung. Die Dinkelkörner können danach in der Getreidemühle zu Mehlen weiterverarbeitet werden.

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