Wissenswertes Umwelt Harnstoffbasierte Düngemittel im CO2-Fußabdruck im Vorteil

Harnstoffbasierte Düngemittel im CO2-Fußabdruck im Vorteil

Harnstoff hat schon in der Herstellung im Vergleich zu nitrathaltigen Düngern (z. B. KAS) deutlich niedrigere Emissionen an Treibhausgasen (THG), da die Bilanz nicht durch Lachgasemissionen aus der Salpetersäureproduktion belastet wird. Harnstoff setzt allerdings nach der Ausbringung im Harnstoffmolekül gebundenes CO2 wieder frei. In gewissen Mengen wird dieses CO2 aber auch von Boden und Pflanzen gebunden, um Assimilate (z. B. Kohlenhydrate, Proteine) zu bilden. Nach neuesten Veröffentlichungen ist der CO2-Fußabdruck von Harnstoff im Vergleich zu KAS in der Summe aus Herstellung, sowie direkten und indirekten Emissionen auf dem Felde selbst bei modernsten Salpetersäure-Produktionsanlagen um ca. 15 % niedriger.

Werden dem Harnstoff zusätzlich noch N-Stabilisatoren wie bei ALZON® 46 zugesetzt, können die düngungsbedingten Lachgasemissionen auf dem Feld – wie viele Untersuchungen zeigen - um ca. 50 % reduziert werden. Dies bedingt eine Verringerung des CO2-Fußabdruckes von ALZON® 46 um 35 % gegenüber KAS

Stabilisierte Düngemittel wie ALZON® 46 können im CO2–Fußabdruck und damit in ihrer Klimarelevanz als besonders vorteilhaft beurteilen werden und sind deshalb hervorragend geeignet, um beispielsweise die Vorgaben von Nachhaltigkeitsverordnungen langfristig erfüllen zu können.


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