Wissenswertes Umwelt Harnstoff und Ammoniakverluste

Harnstoff und Ammoniakverluste

Hinsichtlich umweltrelevanter Begleiteffekte der Stickstoff-Applikation steht im Falle des Harnstoffs das Risiko von Emissionen in Form von Ammoniak und bei KAS von Nitrat-Auswaschung sowie Verluste infolge der Denitrifikation im Vordergrund.

Wissenschaftliche Publikationen berichten von hohen NH3-Emissionen aus Harnstoff (10 % und mehr). In der Fachliteratur finden sich aber ebenso zahlreiche seriöse Beispiele für deutlich geringere Verlustraten (unter 5 %). Bestimmt wurden die jeweiligen Ergebnisse stets von den gewählten Untersuchungsbedingungen. Im Falle hoher Verlustraten war die Praxisrelevanz der entsprechenden Versuche oft gering.

Bestätigt werden letztgenannte Hinweise durch ungezählte Versuche der landwirtschaftlichen Fachbehörden zur Ertragswirksamkeit verschiedener N-Formen, die zweifelsfrei nachweisen, dass die N-Effizienz von Harnstoff der anderer N-Dünger in nichts nachsteht. Solche Ergebnisse wären kaum möglich, wenn sich 10 % oder gar 20 % des Harnstoffs verflüchtigen würden.

Ertragsergebnisse von granuliertem Harnstoff in landwirtschaftlichen Kulturen
Mittel der Relativerträge aus 261 Feldversuchen 1995-2010

  Getreide Raps Mais Kartoffel Zuckerrübe Gesamt/Mittel
Versuchszahl 154 37 28 23 19 261
ohne N 68 71 85 77 94 75
Harnstoff 100 100 100 100 100 100
  [89,9 [46,9 [104,8 [424 [689  
  dt/ha] dt/ha] dt/ha] dt/ha] dt/ha]  
  Kornertrag Samenertrag Kornertrag Knollener. Rübener.  
KAS 100 100 98 99 101 100

Die hohe N-Effizienz von PIAGRAN® 46 in wichtigen landwirtschaftlichen Kulturen wird von zahlreichen Ertragsergebnissen unterstrichen, die in den Jahren 1995 bis 2010 in insgesamt 261 Versuchen auf verschiedenen Standorten (lehmiger Sand bis sandiger Lehm, BZ 25 ... 56) erzielt worden sind.

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