Düngerstreuer richtig einstellen – darauf kommt es an

Grundvoraussetzung für eine optimale Düngung ist die richtige Einstellung des Düngerstreuers. Bei nicht sorgfältiger Vorbereitung des Düngerstreuers können schnell hohe Verluste entstehen. Ertragspotentiale werden nicht optimal genutzt, die Qualität leidet und langfristig können Verarmungszonen entstehen. Nur die wenigsten wissen, dass man Streufehler erst ab 25 Prozent Fehldüngung optisch erkennen dann. Bei mehr als 30 Prozent Streufehler muss mit Lagerbildung und Ernteerschwernis gerechnet werden. Dann ist es für eine Ausgleichsmaßnahme meist schon zu spät. Schnell können auf den Betrieb gerechnet Schäden von mehreren 10.000 € entstehen.
Laut DLG (2017) stellen 30 Prozent der Landwirte ihren Düngerstreuer gar nicht ein. Immerhin 17 Prozent aller Betriebe stellen ihren Streuer einmal in der Saison ein. Nur die wenigsten prüfen täglich die Einstellungen ihres Düngerstreuers. Wissen Sie worauf es ankommt?
Bei dem richtigen Umgang mit dem Düngerstreuer haben viele Dinge einen Einfluss:
• Der Bediener (Fahrgeschwindigkeit und Zapfwellendrehzahl)
• Maschine (Streubild, Arbeitsbreite und Überlappung)
• Umweltbedingungen (Wind, Luftfeuchtigkeit und Unebenheiten)
• Dünger (Kornhärte, Kornoberfläche, Korngröße, Kornform, Mischdünger)
Mit der richtigen Einstellung und einer hohen Düngerqualität, wie Sie es von SKW Piesteritz Düngemitteln mit PIAGRAN 46 (Harnstoff) und PIAMON 33-S gewohnt sind, lassen sich auch Arbeitsbreiten von 36 Meter realisieren.
Grundsätzlich sollten Sie sich bei der Einstellung nach den Streutabellen der Düngerstreuerhersteller richten. Allerdings ist eine Nachkontrolle besser. Hierfür verwenden Sie ein Streuschalenset, das alle bekannten Düngerstreuerhersteller anbieten. Sie ermitteln damit die gleichmäßige Verteilung ihres Düngers auf einer Testfläche. Auf den Bildern können Sie unsere Mitarbeiter bei einer Schulung der Firma Rauch sehen. Sollte nicht in allen Prüfröhrchen die gleiche Menge an Dünger zu finden (Bild 1) sein, müssen Sie nachjustieren. Wenn, wie auf dem zweiten Bild zu sehen, alle Röhrchen gleichmäßig gefüllt sind, können Sie mit dem Düngerstreuen starten. Gerne wenden Sie sich an unsere Fachberater, die mit einem Streuset zu Ihnen kommen und mit Ihnen gemeinsam den Düngerstreuer einstellen.

 

Aber selbst die beste Einstellung hilft nicht weiter, wenn der Dünger nichts taugt. Lesen Sie nächste Woche mehr zum Thema „Düngerqualität – das was wirklich zählt“.
Nähere Informationen finden Sie unter:
http://www.skwp.de
 

 

 

 

 

Frühere Tipps vom Düngerfuchs:

MAR/2016: Gülle mit PIADIN® zu Getreide mit Mineraldünger kombinieren
MAR/2017: Flüssigdüngung mit ALZON® 25/6- eine gezielte Lösung
FEB/2017: Ertragssicherheit unabhängig von der zukünftigen Witterung - Empfehlungen zur Getreidedüngung
FEB/2017: Den Rapsertrag mit einer frühen Stickstoffgabe bedarfsgerecht absichern
FEB/2017: Nmin auf die erste N-Gabe anrechnen
JAN/2017: Risiken früher Stickstoffgaben minimieren
JAN/2017  Volle Gülleläger ohne Stickstoffverlustrisiko früh entlasten
JAN/2017: ALZON® flüssig-S 25/6 und PIASAN®-S 25/6 - Stickstoff mit Schwefel in Markenqualität für alle Kulturen.
DEZ/2016: Bedarfsgerechte Stickstoffsteuerung mit PIADIN®
DEZ/2016: Hohe Erträge und Schutz der Umwelt bilden eine Einheit
DEZ/2016: Mit ALZON® neo-N sicher zu hohen Erträgen und Qualitäten
NOV/2016: Mit ALZON® neo-N höhere Erträge und Qualitäten erzielen
NOV/2016: Weltneuheit ALZON® neo-N – Intelligent für mehr Leistung
NOV/2016: Mit ALZON® neo-N auf der sicheren Seite
NOV/2016: Weltneuheiten von SKW Piesteritz haben Premiere
NOV/2016: SKW Piesteritz auf der EuroTier und der DeLuTa
OKT/2016: SKW Piesteritz Fachtagungen Düngung 2016: Plattform für Pflanzenbauprofis
OKT/2016: Sperrfrist ab 1. November - bei Stickstoffbedarf jetzt schnell handeln
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SEP/2016: Forschungskooperationen mit SKW Piesteritz
SEP/2016: Ertragsergebnisse der Landwirtschaftlichen Anwendungsforschung von SKW Piesteritz
SEP/2016: Herbst-N-Düngung nach Bedarf mit dem richtigen Dünger