Flüssigdüngung mit ALZON® flüssig-S 25/6 - eine gezielte Lösung

Unter dem Motto „Flüssigdüngung – eine gezielte Lösung“ hat die SKW Piesteritz GmbH ein Seminar zur Flüssigdüngung in Altlandsberg durchgeführt. Das Fazit: Markenprodukte mit hoher Qualität in Kombination mit moderner Düsentechnik bringen Sicherheit bei der Düngung mit besten Erträgen und Qualitäten.

Grundlage für eine optimale Düngeplanung sind Ergebnisse aus Boden- und Pflanzenanalysen. Besonders eine Pflanzenanalyse kann während der Vegetation wichtig sein, um Nährstoffmängel zu erkennen und rechtzeitig auszugleichen. Es ist wichtig, dass zwischen Probenahmezeitpunkt und Düngemaßnahme nicht zu viel Zeit vergeht empfiehlt Werner Bannach vom Institut für Agrar- & Umweltanalytik Freyburg.

Bei der Flüssigdüngung kommt es vor allem auf die Qualität des ausgewählten Düngemittels an. Die genannten Parameter sind entscheidend für eine effiziente Flüssigdüngung ohne Pflanzenschäden:

1.)  pH-Wert: Der pH-Wert des Flüssigdüngers sollte zwischen 6 – 7 liegen, also im neutralen Bereich

2.)  Der Biuretgehalt sollte 0,3 Prozent nicht überschreiten

3.)  Der Kristallisationspunkt liegt bei -15 °C

4.)  Die Oberflächenspannung sollte sehr hoch sein um im Bereich 60 – 80 mN/m liegen

Versuchsergebnisse zeigen, dass insbesondere eine schlechte Oberflächenspannung unter kritischen Bedingungen zu Ertragsverlusten von mehr als 10 Prozent führen kann.

Festzuhalten bleibt, dass die Flüssigdüngung deutlich genauer ist als die Applikation von Mineraldünger mit dem Düngerstreuer. Der Variationskoeffizient ist mit 3,4 Prozent vergleichbar mit dem einer Pflanzenschutzmaßnahme. Beim Düngerstreuen hingegen sind durch falsche Streuereinstellung und qualitativ schlechte Düngemittel Variationen von mehr als 10 Prozent beim Streuen keine Seltenheit. Die Flüssigdüngung ist randgenau und ermöglicht eine exakte Nährstoffverteilung.

Flüssigdünger bietet die SKW Piesteritz GmbH stabilisiert, nicht stabilisiert, mit und ohne Schwefel an. Flüssigdünger sind zur Blatt- und Bodendüngung anwendbar, ermöglichen eine hohe Flächenleistung und bringen wirtschaftliche Vorteile. Bei der stabilisierten Düngung kann mindestens eine Düngegabe eingespart werden.

Nach dem theoretischen Teil folgte ein Praxisteil direkt an der Maschine. Jürgen Winter vom Düsenhersteller Lechler hat auf die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Düsen bei der Flüssigdüngung hingewiesen.

  

 

 

 

Frühere Tipps vom Düngerfuchs:

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FEB/2017: Den Rapsertrag mit einer frühen Stickstoffgabe bedarfsgerecht absichern
FEB/2017: Nmin auf die erste N-Gabe anrechnen
JAN/2017: Risiken früher Stickstoffgaben minimieren
JAN/2017  Volle Gülleläger ohne Stickstoffverlustrisiko früh entlasten
JAN/2017: ALZON® flüssig-S 25/6 und PIASAN®-S 25/6 - Stickstoff mit Schwefel in Markenqualität für alle Kulturen.
DEZ/2016: Bedarfsgerechte Stickstoffsteuerung mit PIADIN®
DEZ/2016: Hohe Erträge und Schutz der Umwelt bilden eine Einheit
DEZ/2016: Mit ALZON® neo-N sicher zu hohen Erträgen und Qualitäten
NOV/2016: Mit ALZON® neo-N höhere Erträge und Qualitäten erzielen
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